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161 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Alb-Donau-Kreis

Photovoltaik in Oberdischingen

61 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 423 Anlagen mit 5,7 MW Gesamtleistung

Oberdischingen, Landkreis Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,7 MW, verteilt auf 423 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.339 Einwohner sind das 2,45 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Oberdischingen liegt damit 61 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 55 Regionen in diesem Umfeld belegt Oberdischingen damit Platz 39 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,45

kW
▲ +61 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,1

%

161 Speicher bei 423 Anlagen

Installiert

5,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+3 %

Solaranlagen

423

Einwohner

2.339

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberdischingen?

Segmentierter PV-Zubau in Oberdischingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Oberdischingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 14 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 168 kW -51 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 23 181 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberdischingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberdischingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberdischingen 26 Speicher mit zusammen 227 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +52 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
14
Kapazität
74 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+52 %
Anlagen
12
Kapazität
153 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
26
Kapazität
227 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Oberdischingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oberdischingen 2,45 kW
Ø Alb-Donau-Kreis 3,37 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Oberdischingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Oberdischingen auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Oberdischingen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 161 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Oberdischingen erzeugt 1,6-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 423 Anlagen liefern zusammen 5,7 MW und positionieren die Region weit vorn in Baden-Württemberg.

Einordnung

Platz 39 von 55 im Landkreis Alb-Donau-Kreis: Oberdischingen übertrifft den Landesdurchschnitt um 72 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,45 kW pro Einwohner setzen Oberdischingen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Alb-Donau-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Oberdischingen?

89610

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oberdischingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oberdischingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 423 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,7 MW. Das entspricht 2,45 kW pro Einwohner.
161 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberdischingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oberdischingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oberdischingen installiert?

In Oberdischingen sind 5,7 MW PV-Leistung in 423 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 39 von 55 im Landkreis Alb-Donau-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.339 Einwohner entspricht der Bestand 2,45 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oberdischingen im Vergleich da?

Mit 2,45 kW pro Einwohner liegt Oberdischingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Alb-Donau-Kreis belegt Oberdischingen Platz 39 von 55. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oberdischingen?

In Oberdischingen sind 161 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oberdischingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberdischingen 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 23 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oberdischingen?

Oberdischingen liegt im Landkreis Alb-Donau-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Alb-Donau-Kreis gibt es insgesamt 55 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oberdischingen?

In Oberdischingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 168 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oberdischingen?

In Oberdischingen wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (14 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oberdischingen?

In Oberdischingen wurden in den letzten 12 Monaten 23 neue Solaranlagen mit insgesamt 181 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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