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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Mettmann

Photovoltaik in Mettmann

64 % unter Bundesdurchschnitt

2.247 Anlagen mit 21,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Mettmann in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.247 Solaranlagen und 21,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 39.542 Einwohner sind das 0,54 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Mettmann liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Mettmann damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,4 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 61 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,6 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,54

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

61,1

%

1.373 Speicher bei 2.247 Anlagen

Installiert

21,5 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+11 %

Solaranlagen

2.247

Einwohner

39.542

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mettmann?

Segmentierter PV-Zubau in Mettmann — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Mettmann trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mettmann: 2.418 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01835September 2025: 22 kW, Vorjahr 29 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 25 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 26 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 29 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0139278September 2025: 187 kW, Vorjahr 119 kWOktober 2025: 82 kW, Vorjahr 278 kWNovember 2025: 161 kW, Vorjahr 216 kWDezember 2025: 114 kW, Vorjahr 207 kWJanuar 2026: 202 kW, Vorjahr 202 kWFebruar 2026: 165 kW, Vorjahr 80 kWMärz 2026: 139 kW, Vorjahr 171 kWApril 2026: 141 kW, Vorjahr 150 kWMai 2026: 158 kW, Vorjahr 155 kWJuni 2026: 185 kW, Vorjahr 208 kWJuli 2026: 238 kW, Vorjahr 202 kWAugust 2026: 84 kW, Vorjahr 208 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 71 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 70 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
166 242 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
177 1,9 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
3 264 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 350 2,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mettmann zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mettmann, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettmann 267 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
178
Kapazität
921 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
84
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
33 kWh
Ø/Anlage
33 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
267
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mettmann im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mettmann 0,54 kW
Ø Mettmann 0,55 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mettmann hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mettmann auf?

Mit einer Speicherquote von 61 % gehört Mettmann zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.373 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Mettmann stehen bislang 2.247 Solaranlagen mit insgesamt 21,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Mettmann rangiert auf Platz 6 von 10 im Landkreis Mettmann – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Mettmann mit 0,54 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Mettmann

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Mettmann?

40822

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mettmann — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mettmann gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.247 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,5 MW. Das entspricht 0,54 kW pro Einwohner.
1.373 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 61,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mettmann [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mettmann/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mettmann installiert?

In Mettmann sind 21,5 MW PV-Leistung in 2.247 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 10 im Landkreis Mettmann. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 39.542 Einwohner entspricht der Bestand 0,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mettmann im Vergleich da?

Mit 0,54 kW pro Einwohner liegt Mettmann unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mettmann belegt Mettmann Platz 6 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mettmann?

In Mettmann sind 1.373 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 61,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mettmann?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mettmann 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 350 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mettmann?

Mettmann liegt im Landkreis Mettmann im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Mettmann gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mettmann?

In Mettmann entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 177 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mettmann?

In Mettmann wurden in den letzten 12 Monaten 166 Balkonkraftwerke registriert (242 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mettmann?

In Mettmann wurden in den letzten 12 Monaten 350 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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