Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
39 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Mettmann

Photovoltaik in Heiligenhaus

Solaranlagen
1.415 Anlagen
Installierte Leistung
15,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,61 kW pro Kopf

61 % unter Bundesdurchschnitt

1.415 Anlagen mit 15,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Heiligenhaus?

Heiligenhaus, Landkreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.415 Solaranlagen und 15,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 26.252 Einwohner sind das 0,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Heiligenhaus liegt damit 61 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Heiligenhaus damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,2 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,61

kW
▼ -61 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,9

%

749 Speicher bei 1.415 Anlagen

Installiert

15,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+14 %

Solaranlagen

1.415

Einwohner

26.252

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heiligenhaus?

Segmentierter PV-Zubau in Heiligenhaus — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Heiligenhaus verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 34 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +34 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heiligenhaus: 2.170 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427November 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
099198November 2025: 97 kW, Vorjahr 141 kWDezember 2025: 169 kW, Vorjahr 76 kWJanuar 2026: 62 kW, Vorjahr 126 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 126 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 114 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 122 kWMai 2026: 115 kW, Vorjahr 196 kWJuni 2026: 108 kW, Vorjahr 75 kWJuli 2026: 63 kW, Vorjahr 85 kWAugust 2026: 198 kW, Vorjahr 146 kWSeptember 2026: 134 kW, Vorjahr 115 kWOktober 2026: 146 kW, Vorjahr 96 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
094188November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 97 kWJanuar 2026: 157 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 34 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 146 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 182 kWAugust 2026: 188 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0110220November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 220 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
103 150 kW +34 %
Heimsegment
2–30 kWp
109 1,2 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
6 561 kW —
Freifläche
Freifläche
1 220 kW —
Gesamt 221 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heiligenhaus zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heiligenhaus, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heiligenhaus 170 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
110
Kapazität
582 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
57
Kapazität
764 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
508 kWh
Ø/Anlage
169,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
170
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Heiligenhaus im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Heiligenhaus 0,61 kW
Ø Mettmann 0,56 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Heiligenhaus hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Heiligenhaus auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 53 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 749 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Heiligenhaus setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Heiligenhaus stehen bislang 1.415 Solaranlagen mit insgesamt 15,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Heiligenhaus belegt aktuell Platz 4 von 10 im Landkreis Mettmann. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Mettmann

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Heiligenhaus vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Heiligenhaus: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

53 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

221 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Heiligenhaus prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 70 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,0 kWp. 378 Balkonkraftwerke sind registriert, 103 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 53 % liegt Heiligenhaus weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 83 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (221 Anlagen, 2,2 MW) gehört Heiligenhaus zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 19 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Heiligenhaus?

4254942579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Heiligenhaus — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Heiligenhaus gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.415 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,9 MW. Das entspricht 0,61 kW pro Einwohner.
749 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heiligenhaus [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-heiligenhaus/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Heiligenhaus installiert?

In Heiligenhaus sind 15,9 MW PV-Leistung in 1.415 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 10 im Landkreis Mettmann. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 26.252 Einwohner entspricht der Bestand 0,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Heiligenhaus im Vergleich da?

Mit 0,61 kW pro Einwohner liegt Heiligenhaus unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mettmann belegt Heiligenhaus Platz 4 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Heiligenhaus?

In Heiligenhaus sind 749 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,9 % bezogen auf die Solaranlagen. In Heiligenhaus ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 13 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Heiligenhaus?

In den letzten 12 Monaten wurden in Heiligenhaus 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 221 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 83 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Heiligenhaus üblich?

Eine typische Dachanlage in Heiligenhaus hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 986 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 70 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Heiligenhaus stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 34 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 378 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Heiligenhaus?

Heiligenhaus liegt im Landkreis Mettmann im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Mettmann gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Heiligenhaus?

In Heiligenhaus entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 109 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Heiligenhaus?

In Heiligenhaus wurden in den letzten 12 Monaten 103 Balkonkraftwerke registriert (150 kW). Das sind +34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Heiligenhaus?

In Heiligenhaus wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (220 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Heiligenhaus?

In Heiligenhaus wurden in den letzten 12 Monaten 221 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.