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35 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Erft-Kreis

Photovoltaik in Brühl

65 % unter Bundesdurchschnitt

2.674 Anlagen mit 24,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Brühl, Landkreis Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 24,1 MW, verteilt auf 2.674 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 45.555 Einwohner sind das 0,53 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Brühl liegt damit 65 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Brühl damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,9 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 54 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,53

kW
▼ -65 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,3

%

1.453 Speicher bei 2.674 Anlagen

Installiert

24,1 MW

Zubau 12 Mon.

2,9 MW

+12 %

Solaranlagen

2.674

Einwohner

45.555

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brühl?

Segmentierter PV-Zubau in Brühl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Brühl setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbe▼ -56 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brühl: 2.880 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02855September 2025: 21 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 26 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 32 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 55 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0135270September 2025: 254 kW, Vorjahr 223 kWOktober 2025: 270 kW, Vorjahr 198 kWNovember 2025: 217 kW, Vorjahr 183 kWDezember 2025: 185 kW, Vorjahr 168 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 183 kWFebruar 2026: 86 kW, Vorjahr 139 kWMärz 2026: 156 kW, Vorjahr 168 kWApril 2026: 214 kW, Vorjahr 161 kWMai 2026: 199 kW, Vorjahr 114 kWJuni 2026: 121 kW, Vorjahr 166 kWJuli 2026: 224 kW, Vorjahr 197 kWAugust 2026: 156 kW, Vorjahr 189 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0134268September 2025: 38 kW, Vorjahr 148 kWOktober 2025: 189 kW, Vorjahr 188 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 268 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 77 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 194 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
194 272 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
229 2,1 MW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
8 445 kW -56 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 434 2,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brühl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brühl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brühl 327 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
239
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+25 %
Anlagen
87
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
327
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Brühl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brühl 0,53 kW
Ø Rhein-Erft-Kreis 1,02 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Brühl hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Brühl auf?

Mit einer Speicherquote von 54 % gehört Brühl zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.453 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Brühl stehen bislang 2.674 Solaranlagen mit insgesamt 24,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Brühl rangiert auf Platz 9 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Brühl mit 0,53 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Brühl?

50321

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brühl — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brühl gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.674 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,1 MW. Das entspricht 0,53 kW pro Einwohner.
1.453 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brühl [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bruehl-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brühl installiert?

In Brühl sind 24,1 MW PV-Leistung in 2.674 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 45.555 Einwohner entspricht der Bestand 0,53 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brühl im Vergleich da?

Mit 0,53 kW pro Einwohner liegt Brühl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Erft-Kreis belegt Brühl Platz 9 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brühl?

In Brühl sind 1.453 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brühl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brühl 2,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 434 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brühl?

Brühl liegt im Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brühl?

In Brühl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 229 neuen Anlagen und 2,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brühl?

In Brühl wurden in den letzten 12 Monaten 194 Balkonkraftwerke registriert (272 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brühl?

In Brühl wurden in den letzten 12 Monaten 434 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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