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56 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Mettmann

Photovoltaik in Wülfrath

44 % unter Bundesdurchschnitt

1.119 Anlagen mit 17,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wülfrath, Landkreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 17,8 MW, verteilt auf 1.119 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 20.731 Einwohner sind das 0,86 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wülfrath liegt damit 44 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Wülfrath damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 60 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,86

kW
▼ -44 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

60,4

%

676 Speicher bei 1.119 Anlagen

Installiert

17,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+9 %

Solaranlagen

1.119

Einwohner

20.731

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wülfrath?

Segmentierter PV-Zubau in Wülfrath — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Wülfrath wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbe▼ -87 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wülfrath: 1.580 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 19 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
088175September 2025: 79 kW, Vorjahr 129 kWOktober 2025: 84 kW, Vorjahr 119 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 102 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 175 kW, Vorjahr 40 kWFebruar 2026: 73 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 91 kW, Vorjahr 67 kWMai 2026: 98 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 98 kW, Vorjahr 130 kWJuli 2026: 84 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 103 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05601kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 990 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 823 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 298 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 51 kWApril 2026: 429 kW, Vorjahr 1.120 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
85 124 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
96 1 MW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
1 429 kW -87 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 183 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wülfrath zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wülfrath, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wülfrath 138 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
91
Kapazität
425 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
45
Kapazität
632 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
56 kWh
Ø/Anlage
56 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
138
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wülfrath im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wülfrath 0,86 kW
Ø Mettmann 0,55 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wülfrath hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wülfrath auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 60 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 676 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Wülfrath setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

17,8 MW Solarleistung aus 1.119 Anlagen – Wülfrath hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Wülfrath reiht sich auf Platz 1 von 10 im Landkreis Mettmann ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Mettmann

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Wülfrath?

408224248942579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wülfrath — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wülfrath gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.119 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,8 MW. Das entspricht 0,86 kW pro Einwohner.
676 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 60,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wülfrath [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wuelfrath/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wülfrath installiert?

In Wülfrath sind 17,8 MW PV-Leistung in 1.119 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 10 im Landkreis Mettmann. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.731 Einwohner entspricht der Bestand 0,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wülfrath im Vergleich da?

Mit 0,86 kW pro Einwohner liegt Wülfrath unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mettmann belegt Wülfrath Platz 1 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wülfrath?

In Wülfrath sind 676 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 60,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wülfrath?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wülfrath 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 183 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wülfrath?

Wülfrath liegt im Landkreis Mettmann im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Mettmann gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wülfrath?

In Wülfrath entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 96 neuen Anlagen und 1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wülfrath?

In Wülfrath wurden in den letzten 12 Monaten 85 Balkonkraftwerke registriert (124 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wülfrath?

In Wülfrath wurden in den letzten 12 Monaten 183 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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