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36 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Mettmann

Photovoltaik in Hilden

64 % unter Bundesdurchschnitt

2.389 Anlagen mit 30,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hilden, Landkreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 30,3 MW, verteilt auf 2.389 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 55.157 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hilden liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Hilden damit Platz 5 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,1 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

1.195 Speicher bei 2.389 Anlagen

Installiert

30,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,1 MW

+10 %

Solaranlagen

2.389

Einwohner

55.157

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hilden?

Segmentierter PV-Zubau in Hilden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hilden setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▲ +6 %
  • Gewerbe▼ -62 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hilden: 3.082 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02346September 2025: 30 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 37 kWApril 2026: 39 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 28 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0113226September 2025: 128 kW, Vorjahr 155 kWOktober 2025: 226 kW, Vorjahr 214 kWNovember 2025: 193 kW, Vorjahr 167 kWDezember 2025: 157 kW, Vorjahr 115 kWJanuar 2026: 187 kW, Vorjahr 167 kWFebruar 2026: 125 kW, Vorjahr 185 kWMärz 2026: 205 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 141 kW, Vorjahr 205 kWMai 2026: 207 kW, Vorjahr 107 kWJuni 2026: 148 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 199 kW, Vorjahr 174 kWAugust 2026: 90 kW, Vorjahr 129 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0471942September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 254 kW, Vorjahr 31 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 942 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 622 kWJuni 2026: 79 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 395 kW, Vorjahr 355 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
182 243 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
179 2 MW +6 %
Gewerbe
>30 kWp
5 828 kW -62 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 370 3,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hilden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hilden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hilden 294 Speicher mit zusammen 2,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +38 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
192
Kapazität
954 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+38 %
Anlagen
94
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
438 kWh
Ø/Anlage
73 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
294
Kapazität
2,7 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hilden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hilden 0,55 kW
Ø Mettmann 0,55 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hilden hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hilden auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 50 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.195 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Hilden setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 2.389 Solaranlagen in Hilden eine Leistung von 30,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Hilden rangiert auf Platz 5 von 10 im Landkreis Mettmann – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Mettmann

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hilden?

40597407214072340724

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hilden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hilden gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.389 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 30,3 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
1.195 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hilden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hilden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hilden installiert?

In Hilden sind 30,3 MW PV-Leistung in 2.389 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 10 im Landkreis Mettmann. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 55.157 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hilden im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Hilden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mettmann belegt Hilden Platz 5 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hilden?

In Hilden sind 1.195 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hilden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hilden 3,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 370 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hilden?

Hilden liegt im Landkreis Mettmann im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Mettmann gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hilden?

In Hilden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 179 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hilden?

In Hilden wurden in den letzten 12 Monaten 182 Balkonkraftwerke registriert (243 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hilden?

In Hilden wurden in den letzten 12 Monaten 370 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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