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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Bamberg

Photovoltaik in Litzendorf

Solaranlagen
864 Anlagen
Installierte Leistung
7,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,25 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

864 Anlagen mit 7,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Litzendorf?

Litzendorf, Landkreis Bamberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 864 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.274 Einwohnern entspricht das 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Litzendorf liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 33 von 36 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,25

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,6

%

403 Speicher bei 864 Anlagen

Installiert

7,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+10 %

Solaranlagen

864

Einwohner

6.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Litzendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Litzendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Litzendorf trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Litzendorf: 767 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
061122November 2025: 20 kW, Vorjahr 54 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 84 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 122 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 38 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 65 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 61 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 80 kWAugust 2026: 104 kW, Vorjahr 20 kWSeptember 2026: 53 kW, Vorjahr 32 kWOktober 2026: 43 kW, Vorjahr 56 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
04181November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 81 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 50 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 59 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 550 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
2 131 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 93 767 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Litzendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Litzendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Litzendorf 71 Speicher mit zusammen 796 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +43 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+43 %
Anlagen
45
Kapazität
265 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
23
Kapazität
292 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
215 kWh
Ø/Anlage
215 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
71
Kapazität
796 kWh
Ø/Anlage
11,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Litzendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Litzendorf 1,25 kW
Ø Bamberg 3,31 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Litzendorf liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Litzendorf auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Litzendorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Litzendorf liegt mit 864 Anlagen und 7,8 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 33 von 36 im Landkreis Bamberg: Litzendorf liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Bamberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Litzendorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

9,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

93 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Litzendorf ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 75 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,4 kWp. Mit 204 Steckersolargeräten (43 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Litzendorf angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 47 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Litzendorf verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Litzendorf läuft gebremst: 93 neue Anlagen mit 0,8 MW in zwölf Monaten sind 122 Watt je Einwohner, rund 42 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 1 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Litzendorf?

96123

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Litzendorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Litzendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 864 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,8 MW. Das entspricht 1,25 kW pro Einwohner.
403 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Litzendorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-litzendorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Litzendorf installiert?

In Litzendorf sind 7,8 MW PV-Leistung in 864 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 33 von 36 im Landkreis Bamberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.274 Einwohner entspricht der Bestand 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Litzendorf im Vergleich da?

Mit 1,25 kW pro Einwohner liegt Litzendorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bamberg belegt Litzendorf Platz 33 von 36. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Litzendorf?

In Litzendorf sind 403 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Litzendorf liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Litzendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Litzendorf 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 93 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 122 Watt in zwölf Monaten, rund 42 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Litzendorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Litzendorf hat 10,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 648 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Litzendorf stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 204 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Litzendorf?

Litzendorf liegt im Landkreis Bamberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bamberg gibt es insgesamt 36 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Litzendorf?

In Litzendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 550 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Litzendorf?

In Litzendorf wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (59 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Litzendorf?

In Litzendorf wurden in den letzten 12 Monaten 93 neue Solaranlagen mit insgesamt 767 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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