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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Schäftlarn

21 % unter Bundesdurchschnitt

562 Anlagen mit 7,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schäftlarn, Landkreis München (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 562 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 5.840 Einwohnern entspricht das 1,20 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schäftlarn liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 11 von 29 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,20

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,4

%

289 Speicher bei 562 Anlagen

Installiert

7,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+10 %

Solaranlagen

562

Einwohner

5.840

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schäftlarn?

Segmentierter PV-Zubau in Schäftlarn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Schäftlarn verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 48 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+48 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +48 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schäftlarn: 695 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 2 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
078156September 2025: 29 kW, Vorjahr 44 kWOktober 2025: 124 kW, Vorjahr 127 kWNovember 2025: 76 kW, Vorjahr 116 kWDezember 2025: 31 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 156 kW, Vorjahr 77 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
06811kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 1.362 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 39 kW +48 %
Heimsegment
2–30 kWp
50 656 kW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 74 695 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schäftlarn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schäftlarn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schäftlarn 64 Speicher mit zusammen 659 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +42 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
34
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+42 %
Anlagen
29
Kapazität
449 kWh
Ø/Anlage
15,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
64
Kapazität
659 kWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schäftlarn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schäftlarn 1,20 kW
Ø München 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schäftlarn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schäftlarn auf?

289 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Schäftlarn – eine Quote von 51 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

7,0 MW Solarleistung aus 562 Anlagen – Schäftlarn hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Platz 11 von 29 im Landkreis München: Schäftlarn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,20 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis München

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schäftlarn?

8206782069

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schäftlarn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schäftlarn gibt es laut solarzubau.de aktuell 562 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,0 MW. Das entspricht 1,20 kW pro Einwohner.
289 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schäftlarn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schaeftlarn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schäftlarn installiert?

In Schäftlarn sind 7,0 MW PV-Leistung in 562 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.840 Einwohner entspricht der Bestand 1,20 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schäftlarn im Vergleich da?

Mit 1,20 kW pro Einwohner liegt Schäftlarn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Schäftlarn Platz 11 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schäftlarn?

In Schäftlarn sind 289 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schäftlarn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schäftlarn 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 74 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schäftlarn?

Schäftlarn liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schäftlarn?

In Schäftlarn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 50 neuen Anlagen und 656 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schäftlarn?

In Schäftlarn wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind +48 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schäftlarn?

In Schäftlarn wurden in den letzten 12 Monaten 74 neue Solaranlagen mit insgesamt 695 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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