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6,6× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Bamberg

Photovoltaik in Stadelhofen

Solaranlagen
226 Anlagen
Installierte Leistung
12,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
10,34 kW pro Kopf

6,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Stadelhofen?

Stadelhofen, Landkreis Bamberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 12,9 MW, verteilt auf 226 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 1.247 Einwohnern entspricht das 10,34 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Stadelhofen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (6,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 4 von 36 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 31 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 57 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

10,34

kW
▲ 6,6× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,5

%

69 Speicher bei 226 Anlagen

Installiert

12,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+9 %

Solaranlagen

226

Einwohner

1.247

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stadelhofen?

Segmentierter PV-Zubau in Stadelhofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stadelhofen wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+29 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 16 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
10 119 kW -58 %
Gewerbe
>30 kWp
2 85 kW —
Freifläche
Freifläche
1 999 kW —
Gesamt 24 1,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stadelhofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stadelhofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Stadelhofen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Stadelhofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stadelhofen 10,34 kW
Ø Bamberg 3,31 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Stadelhofen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Stadelhofen auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 10,34 kW Solarleistung pro Einwohner machen Stadelhofen zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Stadelhofen kommen auf jeden Einwohner 10,34 kW Solarleistung. 226 Anlagen mit insgesamt 12,9 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Stadelhofen führt das Feld im Landkreis Bamberg deutlich an: Platz 4 von 36, 292 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Stadelhofen mit 10,34 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Bamberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Stadelhofen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

57,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

31 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

24 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Stadelhofen vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 73 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 13,9 kWp. 74 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Die Speicherquote von 31 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Stadelhofen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (24 Anlagen, 1,2 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 1.247 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Stadelhofen?

96187

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stadelhofen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stadelhofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 226 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,9 MW. Das entspricht 10,34 kW pro Einwohner.
69 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stadelhofen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stadelhofen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stadelhofen installiert?

In Stadelhofen sind 12,9 MW PV-Leistung in 226 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 36 im Landkreis Bamberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.247 Einwohner entspricht der Bestand 10,34 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stadelhofen im Vergleich da?

Mit 10,34 kW pro Einwohner liegt Stadelhofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bamberg belegt Stadelhofen Platz 4 von 36. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stadelhofen?

In Stadelhofen sind 69 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Stadelhofen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stadelhofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadelhofen 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 24 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 978 Watt in zwölf Monaten, das 4,7-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Stadelhofen üblich?

Eine typische Dachanlage in Stadelhofen hat 13,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 165 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 73 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Stadelhofen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 74 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 41 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stadelhofen?

Stadelhofen liegt im Landkreis Bamberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bamberg gibt es insgesamt 36 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stadelhofen?

In Stadelhofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 999 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stadelhofen?

In Stadelhofen wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (16 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Stadelhofen?

In Stadelhofen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (999 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stadelhofen?

In Stadelhofen wurden in den letzten 12 Monaten 24 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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