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886 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Bamberg

Photovoltaik in Lisberg

8,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Lisberg, Landkreis Bamberg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 249 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 23,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 1.722 Einwohner sind das 13,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lisberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (8,9-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 36 Regionen in diesem Umfeld belegt Lisberg damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 93 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

13,47

kW
▲ +786 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,8

%

94 Speicher bei 249 Anlagen

Installiert

23,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+1 %

Solaranlagen

249

Einwohner

1.722

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lisberg?

Segmentierter PV-Zubau in Lisberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Lisberg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 14 kW -47 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 183 kW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
1 53 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 26 250 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lisberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lisberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Lisberg wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Lisberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lisberg 13,47 kW
Ø Bamberg 3,26 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lisberg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lisberg auf?

13,47 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Lisberg zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

13,47 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Lisberg an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 249 Anlagen und 23,2 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 3 von 36 und 421 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Lisberg zu den Vorreitern im Landkreis Bamberg. 13,47 kW pro Kopf heben Lisberg auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

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Welche Postleitzahl gehört zu Lisberg?

96170

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lisberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lisberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 249 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,2 MW. Das entspricht 13,47 kW pro Einwohner.
94 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lisberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lisberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lisberg installiert?

In Lisberg sind 23,2 MW PV-Leistung in 249 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 36 im Landkreis Bamberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.722 Einwohner entspricht der Bestand 13,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lisberg im Vergleich da?

Mit 13,47 kW pro Einwohner liegt Lisberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bamberg belegt Lisberg Platz 3 von 36. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lisberg?

In Lisberg sind 94 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lisberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lisberg 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 26 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lisberg?

Lisberg liegt im Landkreis Bamberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bamberg gibt es insgesamt 36 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lisberg?

In Lisberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 183 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lisberg?

In Lisberg wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (14 kW). Das sind -47 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lisberg?

In Lisberg wurden in den letzten 12 Monaten 26 neue Solaranlagen mit insgesamt 250 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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