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18 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Hessen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Wiesbaden

Solaranlagen
7.195 Anlagen
Installierte Leistung
78,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,27 kW pro Kopf

82 % unter Bundesdurchschnitt

7.195 Anlagen mit 78,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 24 von 26
Zubau-Rang 21 von 26
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Wiesbaden in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 78,9 MW, verteilt auf 7.195 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 288.850 Einwohnern entspricht das 0,27 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, die kreisfreie Stadt Wiesbaden liegt damit 83 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 26 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 14,1 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,27

kW
▼ -82 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

51,6

%

3.715 Speicher bei 7.195 Anlagen

Installiert

78,9 MW

Zubau 12 Mon.

14,1 MW

+18 %

Solaranlagen

7.195

Speicher

3.715

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wiesbaden?

Segmentierter PV-Zubau in Wiesbaden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Wiesbaden: +66 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+66 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +66 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wiesbaden: 14.118 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
066132November 2025: 32 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 29 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 35 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 87 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 101 kW, Vorjahr 87 kWMai 2026: 132 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 88 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 81 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 95 kW, Vorjahr 68 kWSeptember 2026: 78 kW, Vorjahr 68 kWOktober 2026: 41 kW, Vorjahr 47 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0415830November 2025: 502 kW, Vorjahr 726 kWDezember 2025: 377 kW, Vorjahr 623 kWJanuar 2026: 319 kW, Vorjahr 560 kWFebruar 2026: 598 kW, Vorjahr 311 kWMärz 2026: 376 kW, Vorjahr 595 kWApril 2026: 613 kW, Vorjahr 406 kWMai 2026: 474 kW, Vorjahr 830 kWJuni 2026: 558 kW, Vorjahr 471 kWJuli 2026: 690 kW, Vorjahr 510 kWAugust 2026: 452 kW, Vorjahr 507 kWSeptember 2026: 602 kW, Vorjahr 557 kWOktober 2026: 296 kW, Vorjahr 558 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 263 kW, Vorjahr 398 kWDezember 2025: 161 kW, Vorjahr 573 kWJanuar 2026: 904 kW, Vorjahr 114 kWFebruar 2026: 208 kW, Vorjahr 370 kWMärz 2026: 272 kW, Vorjahr 1.322 kWApril 2026: 1.193 kWMai 2026: 209 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 74 kW, Vorjahr 703 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 599 kWAugust 2026: 4.081 kW, Vorjahr 61 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 244 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
01427November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 27 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
627 805 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
530 5,9 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
30 7,4 MW +66 %
Freifläche
Freifläche
1 27 kW —
Gesamt 1.199 14,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wiesbaden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wiesbaden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesbaden 884 Speicher mit zusammen 7,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +189 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
614
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+9 %
Anlagen
254
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+189 %
Anlagen
8
Kapazität
941 kWh
Ø/Anlage
117,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
884
Kapazität
7,5 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

82 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Wiesbaden 0,27 kW
Ø Hessen 0,99 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Wiesbaden hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 52 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 3.715 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Wiesbaden setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 7.195 Solaranlagen in Wiesbaden eine Leistung von 78,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Wiesbaden belegt aktuell Platz 24 von 26 in Hessen. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Hessen insgesamt ab?

Vergleiche alle 26 Landkreise und Städte in Hessen im vollständigen Ranking.

Hessen-Ranking ansehen →

Wiesbaden gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Wiesbaden

552465525265183651856518765189651916519365195651976519965201652036520565207

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wiesbaden — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wiesbaden gibt es laut solarzubau.de aktuell 7.195 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 78,9 MW. Das entspricht 0,27 kW pro Einwohner.
3.715 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wiesbaden [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-wiesbaden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Wiesbaden installiert?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden (Hessen) sind aktuell 78,9 MW Photovoltaik-Leistung in 7.195 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 24 von 26 in Hessen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 288.850 Einwohner entspricht der Bestand 0,27 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Wiesbaden im Vergleich da?

Mit 0,27 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Wiesbaden unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Wiesbaden?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden sind 3.715 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 51,6 % bezogen auf die 7.195 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Wiesbaden zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Wiesbaden 14,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 18 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Wiesbaden?

Wiesbaden ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Hessen. Hessen hat insgesamt 26 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Wiesbaden?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 30 neuen Anlagen und 7,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 530 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Wiesbaden?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden wurden in den letzten 12 Monaten 627 Balkonkraftwerke registriert (805 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Wiesbaden?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (27 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Wiesbaden?

In der kreisfreien Stadt Wiesbaden wurden in den letzten 12 Monaten 1.199 neue Solaranlagen mit insgesamt 14,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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