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25 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Bayern

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Augsburg

75 % unter Bundesdurchschnitt

9.209 Anlagen mit 116,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 54 von 96
Zubau-Rang 74 von 96
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Die kreisfreie Stadt Augsburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 9.209 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 116,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 301.105 Einwohnern entspricht das 0,39 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, die kreisfreie Stadt Augsburg liegt damit 75 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 54 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 12,4 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,39

kW
▼ -75 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

48,2

%

4.435 Speicher bei 9.209 Anlagen

Installiert

116,3 MW

Zubau 12 Mon.

12,4 MW

+11 %

Solaranlagen

9.209

Speicher

4.435

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Augsburg?

Segmentierter PV-Zubau in Augsburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Augsburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbe▼ -5 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Augsburg: 12.364 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
056112September 2025: 75 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 86 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 49 kWDezember 2025: 31 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 47 kWFebruar 2026: 63 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 97 kW, Vorjahr 87 kWApril 2026: 109 kW, Vorjahr 109 kWMai 2026: 111 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 97 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 112 kW, Vorjahr 105 kWAugust 2026: 77 kW, Vorjahr 107 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0370739September 2025: 524 kW, Vorjahr 715 kWOktober 2025: 537 kW, Vorjahr 724 kWNovember 2025: 718 kW, Vorjahr 612 kWDezember 2025: 506 kW, Vorjahr 693 kWJanuar 2026: 403 kW, Vorjahr 602 kWFebruar 2026: 519 kW, Vorjahr 730 kWMärz 2026: 575 kW, Vorjahr 520 kWApril 2026: 542 kW, Vorjahr 557 kWMai 2026: 517 kW, Vorjahr 497 kWJuni 2026: 564 kW, Vorjahr 621 kWJuli 2026: 677 kW, Vorjahr 739 kWAugust 2026: 254 kW, Vorjahr 434 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 178 kW, Vorjahr 427 kWOktober 2025: 80 kW, Vorjahr 1.172 kWNovember 2025: 1.147 kW, Vorjahr 114 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 717 kWJanuar 2026: 289 kW, Vorjahr 534 kWFebruar 2026: 313 kW, Vorjahr 741 kWMärz 2026: 2.336 kW, Vorjahr 484 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 413 kWMai 2026: 109 kWJuni 2026: 61 kW, Vorjahr 56 kWJuli 2026: 403 kW, Vorjahr 302 kWAugust 2026: 167 kW, Vorjahr 377 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
753 907 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
593 6,3 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
24 5,1 MW -5 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.379 12,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Augsburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Augsburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Augsburg 957 Speicher mit zusammen 7,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
642
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
298
Kapazität
4 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+39 %
Anlagen
11
Kapazität
656 kWh
Ø/Anlage
59,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
957
Kapazität
7,9 MWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

75 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Augsburg 0,39 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Augsburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Augsburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 4.435 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Augsburg zählt bislang 9.209 Solaranlagen mit 116,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Augsburg belegt aktuell Platz 54 von 96 in Bayern. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Augsburg mit 0,39 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Augsburg

86150861528615386154861568615786159861618616386165861678616986179861998631686356

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Augsburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Augsburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 9.209 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 116,3 MW. Das entspricht 0,39 kW pro Einwohner.
4.435 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Augsburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-augsburg-09761/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Augsburg installiert?

In der kreisfreien Stadt Augsburg (Bayern) sind aktuell 116,3 MW Photovoltaik-Leistung in 9.209 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 54 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 301.105 Einwohner entspricht der Bestand 0,39 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Augsburg im Vergleich da?

Mit 0,39 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Augsburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Augsburg?

In der kreisfreien Stadt Augsburg sind 4.435 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 48,2 % bezogen auf die 9.209 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Augsburg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Augsburg 12,4 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 11 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Augsburg?

Augsburg ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Augsburg?

In der kreisfreien Stadt Augsburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 593 neuen Anlagen und 6,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Augsburg?

In der kreisfreien Stadt Augsburg wurden in den letzten 12 Monaten 753 Balkonkraftwerke registriert (907 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Augsburg?

In der kreisfreien Stadt Augsburg wurden in den letzten 12 Monaten 1.379 neue Solaranlagen mit insgesamt 12,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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