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19 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Bonn

Solaranlagen
12.409 Anlagen
Installierte Leistung
94,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,29 kW pro Kopf

81 % unter Bundesdurchschnitt

12.409 Anlagen mit 94,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 46 von 53
Zubau-Rang 41 von 53
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Die kreisfreie Stadt Bonn (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 12.409 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 94,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 323.336 Einwohner sind das 0,29 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Bonn liegt damit 81 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Bonn damit Platz 46 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 15,7 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,29

kW
▼ -81 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

48,3

%

5.990 Speicher bei 12.409 Anlagen

Installiert

94,6 MW

Zubau 12 Mon.

15,7 MW

+17 %

Solaranlagen

12.409

Speicher

5.990

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bonn?

Segmentierter PV-Zubau in Bonn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Bonn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -27 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bonn: 15.718 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0116231November 2025: 67 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 53 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 92 kWMärz 2026: 150 kW, Vorjahr 119 kWApril 2026: 171 kW, Vorjahr 123 kWMai 2026: 191 kW, Vorjahr 132 kWJuni 2026: 182 kW, Vorjahr 159 kWJuli 2026: 231 kW, Vorjahr 205 kWAugust 2026: 168 kW, Vorjahr 135 kWSeptember 2026: 119 kW, Vorjahr 109 kWOktober 2026: 70 kW, Vorjahr 69 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
07572kNovember 2025: 868 kW, Vorjahr 1.234 kWDezember 2025: 579 kW, Vorjahr 927 kWJanuar 2026: 634 kW, Vorjahr 1.163 kWFebruar 2026: 646 kW, Vorjahr 966 kWMärz 2026: 720 kW, Vorjahr 757 kWApril 2026: 972 kW, Vorjahr 1.043 kWMai 2026: 949 kW, Vorjahr 954 kWJuni 2026: 928 kW, Vorjahr 842 kWJuli 2026: 1.295 kW, Vorjahr 1.386 kWAugust 2026: 819 kW, Vorjahr 840 kWSeptember 2026: 1.233 kW, Vorjahr 1.048 kWOktober 2026: 796 kW, Vorjahr 1.514 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05531kNovember 2025: 519 kW, Vorjahr 190 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 1.105 kWJanuar 2026: 170 kW, Vorjahr 464 kWFebruar 2026: 345 kW, Vorjahr 467 kWMärz 2026: 173 kW, Vorjahr 107 kWApril 2026: 409 kW, Vorjahr 296 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 576 kWJuni 2026: 755 kW, Vorjahr 230 kWJuli 2026: 202 kW, Vorjahr 750 kWAugust 2026: 463 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 143 kW, Vorjahr 189 kWOktober 2026: 268 kW, Vorjahr 386 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02958November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 4 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.172 1,5 MW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
971 10,4 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
37 3,5 MW -27 %
Freifläche
Freifläche
1 4 kW —
Gesamt 2.210 15,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bonn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bonn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bonn 1.563 Speicher mit zusammen 12,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +223 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
1.080
Kapazität
5,5 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
451
Kapazität
5,9 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+223 %
Anlagen
11
Kapazität
726 kWh
Ø/Anlage
66 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.563
Kapazität
12,3 MWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

81 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Bonn 0,29 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,89 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bonn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

5.990 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Bonn – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 0,29 kW pro Kopf liegt Bonn noch unter dem Bundesschnitt. 12.409 Anlagen und 94,6 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb Nordrhein-Westfalens steht Bonn auf Platz 46 von 53. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,29 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Bonn gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Bonn

5311153113531155311753119531215312353125531275312953173531755317753179532255322753229533435334753757

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bonn — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bonn gibt es laut solarzubau.de aktuell 12.409 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 94,6 MW. Das entspricht 0,29 kW pro Einwohner.
5.990 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bonn [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-bonn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Bonn installiert?

In der kreisfreien Stadt Bonn (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 94,6 MW Photovoltaik-Leistung in 12.409 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 46 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 323.336 Einwohner entspricht der Bestand 0,29 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Bonn im Vergleich da?

Mit 0,29 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Bonn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Bonn?

In der kreisfreien Stadt Bonn sind 5.990 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 48,3 % bezogen auf die 12.409 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Bonn zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Bonn 15,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 17 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Bonn?

Bonn ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Bonn?

In der kreisfreien Stadt Bonn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 971 neuen Anlagen und 10,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 37 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Bonn?

In der kreisfreien Stadt Bonn wurden in den letzten 12 Monaten 1.172 Balkonkraftwerke registriert (1,5 MW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in der kreisfreien Stadt Bonn?

In der kreisfreien Stadt Bonn wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Bonn?

In der kreisfreien Stadt Bonn wurden in den letzten 12 Monaten 2.210 neue Solaranlagen mit insgesamt 15,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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