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157 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Oberallgäu

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 19.289 Anlagen mit 370,0 MW Gesamtleistung

Rang 52 von 96
Zubau-Rang 20 von 96
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Der Landkreis Oberallgäu in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 19.289 Solaranlagen und 370,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 155.413 Einwohnern entspricht das 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Oberallgäu liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 52 von 96 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 68,7 MW neue Leistung hinzu – rund 19 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 19 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,38

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

39,5

%

7.616 Speicher bei 19.289 Anlagen

Installiert

370,0 MW

Zubau 12 Mon.

68,7 MW

+19 %

Solaranlagen

19.289

Speicher

7.616

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberallgäu?

Segmentierter PV-Zubau in Oberallgäu — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Oberallgäu verschiebt sich: Freifläche legt um 200 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+200 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -28 %
  • Freifläche▲ +200 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oberallgäu: 68.736 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
072144September 2025: 121 kW, Vorjahr 74 kWOktober 2025: 74 kW, Vorjahr 70 kWNovember 2025: 75 kW, Vorjahr 64 kWDezember 2025: 69 kW, Vorjahr 40 kWJanuar 2026: 45 kW, Vorjahr 77 kWFebruar 2026: 79 kW, Vorjahr 73 kWMärz 2026: 103 kW, Vorjahr 120 kWApril 2026: 125 kW, Vorjahr 124 kWMai 2026: 132 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 116 kW, Vorjahr 114 kWJuli 2026: 126 kW, Vorjahr 144 kWAugust 2026: 98 kW, Vorjahr 123 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09362kSeptember 2025: 1.331 kW, Vorjahr 1.697 kWOktober 2025: 1.517 kW, Vorjahr 1.570 kWNovember 2025: 1.239 kW, Vorjahr 1.741 kWDezember 2025: 1.216 kW, Vorjahr 1.538 kWJanuar 2026: 861 kW, Vorjahr 1.423 kWFebruar 2026: 649 kW, Vorjahr 1.083 kWMärz 2026: 1.216 kW, Vorjahr 777 kWApril 2026: 1.266 kW, Vorjahr 1.142 kWMai 2026: 1.029 kW, Vorjahr 1.063 kWJuni 2026: 1.322 kW, Vorjahr 1.342 kWJuli 2026: 1.871 kW, Vorjahr 1.557 kWAugust 2026: 816 kW, Vorjahr 1.319 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05651kSeptember 2025: 365 kW, Vorjahr 422 kWOktober 2025: 1.040 kW, Vorjahr 581 kWNovember 2025: 262 kW, Vorjahr 1.129 kWDezember 2025: 264 kW, Vorjahr 760 kWJanuar 2026: 680 kW, Vorjahr 805 kWFebruar 2026: 135 kW, Vorjahr 711 kWMärz 2026: 90 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 178 kW, Vorjahr 259 kWMai 2026: 259 kW, Vorjahr 419 kWJuni 2026: 345 kW, Vorjahr 265 kWJuli 2026: 846 kW, Vorjahr 666 kWAugust 2026: 95 kW, Vorjahr 257 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
014k28kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 27.549 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 8.300 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 410 kWJanuar 2026: 999 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 9.788 kW, Vorjahr 996 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 1.494 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 5.000 kWJuli 2026: 10.225 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
857 1,2 MW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.170 14,3 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
46 4,6 MW -28 %
Freifläche
Freifläche
12 48,6 MW +200 %
Gesamt 2.095 68,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberallgäu zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberallgäu, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberallgäu 1.668 Speicher mit zusammen 34,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 20,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +75 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
892
Kapazität
4,7 MWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
703
Kapazität
10,1 MWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+75 %
Anlagen
67
Kapazität
6,3 MWh
Ø/Anlage
94,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
13,1 MWh
Ø/Anlage
13.100 kWh
Gesamt
Anlagen
1.668
Kapazität
34,4 MWh
Ø/Anlage
20,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

57 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Oberallgäu 2,38 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Oberallgäu erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

7.616 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Oberallgäu – eine Quote von 39 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Oberallgäu zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 19.289 Anlagen, 370,0 MW Leistung und 2,38 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Oberallgäu bewegt sich mit Platz 52 von 96 nah am Landesschnitt Bayerns. Bundesweit betrachtet gehört Oberallgäu mit 2,38 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Dietmannsried führt mit 51,7 MW

27 Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Oberallgäu

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Oberallgäu

874488745287463874668747187474874778748087487874888749087493874978749987509875278753487538875418754487545875478754987561

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Oberallgäu — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Oberallgäu gibt es laut solarzubau.de aktuell 19.289 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 370,0 MW. Das entspricht 2,38 kW pro Einwohner.
7.616 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberallgäu [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-oberallgaeu/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Oberallgäu installiert?

Im Landkreis Oberallgäu (Bayern) sind aktuell 370,0 MW Photovoltaik-Leistung in 19.289 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 52 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 155.413 Einwohner entspricht der Bestand 2,38 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Oberallgäu im Vergleich da?

Mit 2,38 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Oberallgäu über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Oberallgäu?

Im Landkreis Oberallgäu sind 7.616 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 39,5 % bezogen auf die 19.289 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Oberallgäu zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Oberallgäu 68,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 19 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Oberallgäu hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Oberallgäu ist Dietmannsried mit 51,7 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 27 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Oberallgäu?

Oberallgäu ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Oberallgäu?

Im Landkreis Oberallgäu entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 12 neuen Anlagen und 48,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.170 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Oberallgäu?

Im Landkreis Oberallgäu wurden in den letzten 12 Monaten 857 Balkonkraftwerke registriert (1,2 MW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Oberallgäu?

Im Landkreis Oberallgäu wurden in den letzten 12 Monaten 12 Freiflächenanlagen zugebaut (48,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Oberallgäu?

Im Landkreis Oberallgäu wurden in den letzten 12 Monaten 2.095 neue Solaranlagen mit insgesamt 68,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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