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123 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Oberallgäu

Photovoltaik in Weitnau

23 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 719 Anlagen mit 9,9 MW Gesamtleistung

Weitnau, Landkreis Oberallgäu in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 719 Solaranlagen und 9,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 5.302 Einwohnern entspricht das 1,87 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Weitnau liegt damit 23 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 27 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,87

kW
▲ +23 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,3

%

254 Speicher bei 719 Anlagen

Installiert

9,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+5 %

Solaranlagen

719

Einwohner

5.302

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Weitnau?

Segmentierter PV-Zubau in Weitnau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Weitnau trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Weitnau: 504 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
061121September 2025: 20 kW, Vorjahr 121 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 59 kWNovember 2025: 35 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 50 kW, Vorjahr 118 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 91 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 45 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 72 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 83 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02957September 2025: 0 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
32 35 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
38 469 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 70 504 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Weitnau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Weitnau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Weitnau 45 Speicher mit zusammen 470 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-48 %
Anlagen
23
Kapazität
123 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
20
Kapazität
256 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-51 %
Anlagen
2
Kapazität
91 kWh
Ø/Anlage
45,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
470 kWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Weitnau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Weitnau 1,87 kW
Ø Oberallgäu 2,38 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Weitnau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Weitnau auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Weitnau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Weitnau setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 719 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 9,9 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Oberallgäu steht Weitnau auf Platz 17 von 27. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Weitnau nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Weitnau?

87480

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Weitnau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Weitnau gibt es laut solarzubau.de aktuell 719 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,9 MW. Das entspricht 1,87 kW pro Einwohner.
254 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Weitnau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-weitnau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Weitnau installiert?

In Weitnau sind 9,9 MW PV-Leistung in 719 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.302 Einwohner entspricht der Bestand 1,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Weitnau im Vergleich da?

Mit 1,87 kW pro Einwohner liegt Weitnau über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberallgäu belegt Weitnau Platz 17 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Weitnau?

In Weitnau sind 254 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Weitnau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Weitnau 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 70 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Weitnau?

Weitnau liegt im Landkreis Oberallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Oberallgäu gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Weitnau?

In Weitnau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 38 neuen Anlagen und 469 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 32 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Weitnau?

In Weitnau wurden in den letzten 12 Monaten 32 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Weitnau?

In Weitnau wurden in den letzten 12 Monaten 70 neue Solaranlagen mit insgesamt 504 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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