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74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Oberallgäu

Photovoltaik in Oberstdorf

Solaranlagen
755 Anlagen
Installierte Leistung
10,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,16 kW pro Kopf

26 % unter Bundesdurchschnitt

755 Anlagen mit 10,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Oberstdorf?

Oberstdorf, Landkreis Oberallgäu in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,8 MW, verteilt auf 755 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 9.279 Einwohner sind das 1,16 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Oberstdorf liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Oberstdorf damit Platz 25 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 52 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,16

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,5

%

389 Speicher bei 755 Anlagen

Installiert

10,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+10 %

Solaranlagen

755

Einwohner

9.279

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberstdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Oberstdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Oberstdorf: +30 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▲ +30 %
  • Gewerbe▼ -78 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oberstdorf: 1.056 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
059117November 2025: 82 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 52 kWFebruar 2026: 46 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 69 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 116 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 62 kWJuni 2026: 117 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 74 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 78 kW, Vorjahr 55 kWSeptember 2026: 95 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0140280November 2025: 0 kW, Vorjahr 280 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 141 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 51 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 200 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 33 kW, Vorjahr 99 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 38 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 833 kW +30 %
Gewerbe
>30 kWp
3 184 kW -78 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 99 1,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberstdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberstdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberstdorf 71 Speicher mit zusammen 938 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +55 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+55 %
Anlagen
28
Kapazität
137 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+42 %
Anlagen
41
Kapazität
659 kWh
Ø/Anlage
16,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
142 kWh
Ø/Anlage
71 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
71
Kapazität
938 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Oberstdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oberstdorf 1,16 kW
Ø Oberallgäu 2,45 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Oberstdorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Oberstdorf auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Oberstdorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 389 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 755 Solaranlagen in Oberstdorf eine Leistung von 10,8 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Oberstdorf belegt aktuell Platz 25 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Oberstdorf mit 1,16 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Oberstdorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

99 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Oberstdorf ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 79 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,2 kWp. 112 Balkonkraftwerke sind registriert, 33 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 52 % liegt Oberstdorf weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

114 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Oberstdorf baut langsamer aus als der Bund (46 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 99 Anlagen mit 1,1 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 30 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Oberstdorf?

87561

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oberstdorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oberstdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 755 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 MW. Das entspricht 1,16 kW pro Einwohner.
389 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberstdorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oberstdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oberstdorf installiert?

In Oberstdorf sind 10,8 MW PV-Leistung in 755 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.279 Einwohner entspricht der Bestand 1,16 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oberstdorf im Vergleich da?

Mit 1,16 kW pro Einwohner liegt Oberstdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberallgäu belegt Oberstdorf Platz 25 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oberstdorf?

In Oberstdorf sind 389 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,5 % bezogen auf die Solaranlagen. In Oberstdorf ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oberstdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberstdorf 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 114 Watt in zwölf Monaten, rund 46 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Oberstdorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Oberstdorf hat 12,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 599 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Oberstdorf stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 31 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 112 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oberstdorf?

Oberstdorf liegt im Landkreis Oberallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Oberallgäu gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oberstdorf?

In Oberstdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 833 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oberstdorf?

In Oberstdorf wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (38 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oberstdorf?

In Oberstdorf wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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