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136 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Oberallgäu

Photovoltaik in Rettenberg

36 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 722 Anlagen mit 9,1 MW Gesamtleistung

Rettenberg, Landkreis Oberallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 722 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.428 Einwohner sind das 2,07 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Rettenberg liegt damit 36 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Rettenberg damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,07

kW
▲ +36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,5

%

321 Speicher bei 722 Anlagen

Installiert

9,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+9 %

Solaranlagen

722

Einwohner

4.428

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rettenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Rettenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Rettenberg wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+21 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+21 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▲ +21 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rettenberg: 852 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04590September 2025: 65 kW, Vorjahr 30 kWOktober 2025: 75 kW, Vorjahr 29 kWNovember 2025: 49 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 48 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 33 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04997September 2025: 0 kWOktober 2025: 85 kW, Vorjahr 82 kWNovember 2025: 56 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 97 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 36 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
44 570 kW +21 %
Gewerbe
>30 kWp
3 238 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 70 852 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rettenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rettenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rettenberg 64 Speicher mit zusammen 825 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +147 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-25 %
Anlagen
31
Kapazität
169 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+147 %
Anlagen
27
Kapazität
390 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
44,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
64
Kapazität
825 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rettenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rettenberg 2,07 kW
Ø Oberallgäu 2,38 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rettenberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rettenberg auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Rettenberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 321 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Rettenberg setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 722 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 9,1 MW – ein Wert, der die Region in Bayern überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Rettenberg belegt aktuell Platz 12 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit betrachtet steht Rettenberg überdurchschnittlich da. Die 2,07 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Rettenberg?

87549

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rettenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rettenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 722 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,1 MW. Das entspricht 2,07 kW pro Einwohner.
321 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rettenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rettenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rettenberg installiert?

In Rettenberg sind 9,1 MW PV-Leistung in 722 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.428 Einwohner entspricht der Bestand 2,07 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rettenberg im Vergleich da?

Mit 2,07 kW pro Einwohner liegt Rettenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberallgäu belegt Rettenberg Platz 12 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rettenberg?

In Rettenberg sind 321 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rettenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rettenberg 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 70 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rettenberg?

Rettenberg liegt im Landkreis Oberallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Oberallgäu gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rettenberg?

In Rettenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 44 neuen Anlagen und 570 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rettenberg?

In Rettenberg wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rettenberg?

In Rettenberg wurden in den letzten 12 Monaten 70 neue Solaranlagen mit insgesamt 852 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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