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93 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Oberallgäu

Photovoltaik in Oberstaufen

Solaranlagen
758 Anlagen
Installierte Leistung
11,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,45 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

758 Anlagen mit 11,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Oberstaufen?

Oberstaufen, Landkreis Oberallgäu in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,1 MW, verteilt auf 758 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 7.654 Einwohner sind das 1,45 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Oberstaufen liegt damit 7 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Oberstaufen damit Platz 21 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,45

kW
▼ -7 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,6

%

338 Speicher bei 758 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+9 %

Solaranlagen

758

Einwohner

7.654

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberstaufen?

Segmentierter PV-Zubau in Oberstaufen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Oberstaufen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▲ +6 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oberstaufen: 962 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611November 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
067133November 2025: 61 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 51 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 8 kWMärz 2026: 88 kWApril 2026: 85 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 67 kW, Vorjahr 133 kWJuli 2026: 95 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 83 kW, Vorjahr 48 kWSeptember 2026: 79 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 91 kW, Vorjahr 120 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0358716November 2025: 56 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 102 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 43 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 130 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 716 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0200400November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 400 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
21 30 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 703 kW +6 %
Gewerbe
>30 kWp
4 229 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 77 962 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberstaufen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberstaufen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberstaufen 87 Speicher mit zusammen 945 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +42 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+40 %
Anlagen
45
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+42 %
Anlagen
38
Kapazität
509 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
192 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
87
Kapazität
945 kWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Oberstaufen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oberstaufen 1,45 kW
Ø Oberallgäu 2,45 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Oberstaufen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Oberstaufen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 338 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Oberstaufen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Oberstaufen sind 758 PV-Anlagen mit zusammen 11,1 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Oberstaufen rangiert auf Platz 21 von 27 im Landkreis Oberallgäu – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Oberstaufen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

45 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

77 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Oberstaufen ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 80 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,3 kWp. 108 Balkonkraftwerke sind registriert, 21 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 45 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

126 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Oberstaufen baut langsamer aus als der Bund (40 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 77 Anlagen mit 1,0 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 51 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Oberstaufen?

87534

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oberstaufen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oberstaufen gibt es laut solarzubau.de aktuell 758 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,45 kW pro Einwohner.
338 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberstaufen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oberstaufen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oberstaufen installiert?

In Oberstaufen sind 11,1 MW PV-Leistung in 758 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.654 Einwohner entspricht der Bestand 1,45 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oberstaufen im Vergleich da?

Mit 1,45 kW pro Einwohner liegt Oberstaufen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberallgäu belegt Oberstaufen Platz 21 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oberstaufen?

In Oberstaufen sind 338 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Oberstaufen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oberstaufen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberstaufen 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 77 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 126 Watt in zwölf Monaten, rund 40 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Oberstaufen üblich?

Eine typische Dachanlage in Oberstaufen hat 12,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 606 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Oberstaufen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 108 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oberstaufen?

Oberstaufen liegt im Landkreis Oberallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Oberallgäu gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oberstaufen?

In Oberstaufen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 703 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oberstaufen?

In Oberstaufen wurden in den letzten 12 Monaten 21 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oberstaufen?

In Oberstaufen wurden in den letzten 12 Monaten 77 neue Solaranlagen mit insgesamt 962 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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