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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Oberallgäu

Photovoltaik in Immenstadt i. Allgäu

Solaranlagen
1.297 Anlagen
Installierte Leistung
18,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,26 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.297 Anlagen mit 18,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Immenstadt i. Allgäu?

Immenstadt i. Allgäu, Landkreis Oberallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 1.297 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 18,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.391 Einwohner sind das 1,26 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Immenstadt i. Allgäu liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Immenstadt i. Allgäu damit Platz 24 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,26

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,5

%

538 Speicher bei 1.297 Anlagen

Installiert

18,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+10 %

Solaranlagen

1.297

Einwohner

14.391

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Immenstadt i. Allgäu?

Segmentierter PV-Zubau in Immenstadt i. Allgäu — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Immenstadt i. Allgäu verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 22 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+22 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +22 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Immenstadt i. Allgäu: 1.839 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020November 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
096192November 2025: 84 kW, Vorjahr 141 kWDezember 2025: 55 kW, Vorjahr 126 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 190 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 121 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 67 kWMai 2026: 73 kW, Vorjahr 111 kWJuni 2026: 122 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 192 kW, Vorjahr 149 kWAugust 2026: 166 kW, Vorjahr 136 kWSeptember 2026: 101 kW, Vorjahr 151 kWOktober 2026: 84 kW, Vorjahr 113 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0239477November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 322 kWJanuar 2026: 477 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWOktober 2026: 93 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 105 kW +22 %
Heimsegment
2–30 kWp
88 1,1 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
2 570 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 163 1,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Immenstadt i. Allgäu zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Immenstadt i. Allgäu, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Immenstadt i. Allgäu 132 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
68
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
53
Kapazität
744 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
415 kWh
Ø/Anlage
103,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
132
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
12,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Immenstadt i. Allgäu im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Immenstadt i. Allgäu 1,26 kW
Ø Oberallgäu 2,45 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Immenstadt i. Allgäu liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Immenstadt i. Allgäu auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Immenstadt i. Allgäu zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 538 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

18,2 MW aus 1.297 Anlagen: Immenstadt i. Allgäu liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Immenstadt i. Allgäu rangiert auf Platz 24 von 27 im Landkreis Oberallgäu – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Immenstadt i. Allgäu mit 1,26 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Oberallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Immenstadt i. Allgäu: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

163 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Immenstadt i. Allgäu ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 77 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,0 kWp. 240 Balkonkraftwerke sind registriert, 70 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 41 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

128 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Immenstadt i. Allgäu baut langsamer aus als der Bund (39 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 163 Anlagen mit 1,8 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 2 % weitgehend stabil.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Immenstadt i. Allgäu?

8750987547

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Immenstadt i. Allgäu — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Immenstadt i. Allgäu gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.297 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18,2 MW. Das entspricht 1,26 kW pro Einwohner.
538 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Immenstadt i. Allgäu [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-immenstadt-i-allgaeu/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Immenstadt i. Allgäu installiert?

In Immenstadt i. Allgäu sind 18,2 MW PV-Leistung in 1.297 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 27 im Landkreis Oberallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.391 Einwohner entspricht der Bestand 1,26 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Immenstadt i. Allgäu im Vergleich da?

Mit 1,26 kW pro Einwohner liegt Immenstadt i. Allgäu unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberallgäu belegt Immenstadt i. Allgäu Platz 24 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Immenstadt i. Allgäu?

In Immenstadt i. Allgäu sind 538 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Immenstadt i. Allgäu liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Immenstadt i. Allgäu?

In den letzten 12 Monaten wurden in Immenstadt i. Allgäu 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 163 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 128 Watt in zwölf Monaten, rund 39 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Immenstadt i. Allgäu üblich?

Eine typische Dachanlage in Immenstadt i. Allgäu hat 12,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 999 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Immenstadt i. Allgäu stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 33 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 240 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Immenstadt i. Allgäu?

Immenstadt i. Allgäu liegt im Landkreis Oberallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Oberallgäu gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Immenstadt i. Allgäu?

In Immenstadt i. Allgäu entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 88 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Immenstadt i. Allgäu?

In Immenstadt i. Allgäu wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (105 kW). Das sind +22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Immenstadt i. Allgäu?

In Immenstadt i. Allgäu wurden in den letzten 12 Monaten 163 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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