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370 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Unterallgäu

Photovoltaik in Kirchheim i. Schw.

Solaranlagen
590 Anlagen
Installierte Leistung
14,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
5,78 kW pro Kopf

3,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kirchheim i. Schw.?

Kirchheim i. Schw., Landkreis Unterallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 590 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.501 Einwohner sind das 5,78 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Kirchheim i. Schw. liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 52 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchheim i. Schw. damit Platz 20 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 29 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,78

kW
▲ +270 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

29,5

%

174 Speicher bei 590 Anlagen

Installiert

14,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+5 %

Solaranlagen

590

Einwohner

2.501

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchheim i. Schw.?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchheim i. Schw. — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Kirchheim i. Schw. verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 34 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +34 %
  • Heimsegment▲ +16 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchheim i. Schw.: 671 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 0 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
05099November 2025: 11 kW, Vorjahr 64 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 37 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 98 kWFebruar 2026: 22 kW, Vorjahr 99 kWMärz 2026: 46 kWApril 2026: 33 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 90 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 51 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2026: 65 kW, Vorjahr 14 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05099November 2025: 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 96 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
12 18 kW +34 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 458 kW +16 %
Gewerbe
>30 kWp
2 195 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 54 671 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchheim i. Schw. zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchheim i. Schw., segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchheim i. Schw. 44 Speicher mit zusammen 665 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 15,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +72 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+32 %
Anlagen
17
Kapazität
89 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+72 %
Anlagen
26
Kapazität
317 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
258 kWh
Ø/Anlage
258 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
665 kWh
Ø/Anlage
15,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Kirchheim i. Schw. im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchheim i. Schw. 5,78 kW
Ø Unterallgäu 5,40 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kirchheim i. Schw. hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kirchheim i. Schw. auf?

5,78 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Kirchheim i. Schw. zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Kirchheim i. Schw. heran: 5,78 kW pro Kopf, verteilt auf 590 Anlagen mit zusammen 14,5 MW Leistung.

Einordnung

Mit Platz 20 von 52 und 119 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Kirchheim i. Schw. zu den Vorreitern im Landkreis Unterallgäu. 5,78 kW pro Kopf heben Kirchheim i. Schw. auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Unterallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kirchheim i. Schw.: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

24,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

29 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

54 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Kirchheim i. Schw. prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 85 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,7 kWp. 41 Balkonkraftwerke sind registriert, 12 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit 29 % Speicherquote ist Kirchheim i. Schw. speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Beim aktuellen Zubau liegt Kirchheim i. Schw. über dem Bundesdurchschnitt: 54 neue Anlagen mit 0,7 MW in zwölf Monaten, 268 Watt je Einwohner, unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 42 % beschleunigt.

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchheim i. Schw.?

87757

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchheim i. Schw. — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchheim i. Schw. gibt es laut solarzubau.de aktuell 590 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,5 MW. Das entspricht 5,78 kW pro Einwohner.
174 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 29,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchheim i. Schw. [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchheim-i-schw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchheim i. Schw. installiert?

In Kirchheim i. Schw. sind 14,5 MW PV-Leistung in 590 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 52 im Landkreis Unterallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.501 Einwohner entspricht der Bestand 5,78 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchheim i. Schw. im Vergleich da?

Mit 5,78 kW pro Einwohner liegt Kirchheim i. Schw. über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Unterallgäu belegt Kirchheim i. Schw. Platz 20 von 52. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchheim i. Schw.?

In Kirchheim i. Schw. sind 174 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 29,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Kirchheim i. Schw. liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchheim i. Schw.?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchheim i. Schw. 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 54 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 268 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kirchheim i. Schw. üblich?

Eine typische Dachanlage in Kirchheim i. Schw. hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 499 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 85 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Kirchheim i. Schw. stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 29 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 41 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchheim i. Schw.?

Kirchheim i. Schw. liegt im Landkreis Unterallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Unterallgäu gibt es insgesamt 52 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchheim i. Schw.?

In Kirchheim i. Schw. entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 40 neuen Anlagen und 458 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchheim i. Schw.?

In Kirchheim i. Schw. wurden in den letzten 12 Monaten 12 Balkonkraftwerke registriert (18 kW). Das sind +34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchheim i. Schw.?

In Kirchheim i. Schw. wurden in den letzten 12 Monaten 54 neue Solaranlagen mit insgesamt 671 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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