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10,8× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Unterallgäu

Photovoltaik in Holzgünz

Solaranlagen
344 Anlagen
Installierte Leistung
23,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
16,79 kW pro Kopf

10,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Holzgünz?

Holzgünz, Landkreis Unterallgäu in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 23,0 MW, verteilt auf 344 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.371 Einwohner sind das 16,79 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Holzgünz liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (10,8-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 52 Regionen in diesem Umfeld belegt Holzgünz damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 24 % und eine mittlere Anlagengröße von 67 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

16,79

kW
▲ 10,8× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

24,4

%

84 Speicher bei 344 Anlagen

Installiert

23,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+1 %

Solaranlagen

344

Einwohner

1.371

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Holzgünz?

Segmentierter PV-Zubau in Holzgünz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Holzgünz wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+113 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 13 kW +113 %
Heimsegment
2–30 kWp
10 106 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 21 119 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Holzgünz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Holzgünz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Holzgünz wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Holzgünz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Holzgünz 16,79 kW
Ø Unterallgäu 5,40 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Holzgünz hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Holzgünz auf?

16,79 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Holzgünz zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Holzgünz kommen auf jeden Einwohner 16,79 kW Solarleistung. 344 Anlagen mit insgesamt 23,0 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 5 von 52 im Landkreis Unterallgäu: Holzgünz übertrifft den Landesdurchschnitt um 537 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 16,79 kW pro Kopf heben Holzgünz auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Unterallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Holzgünz: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

66,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

24 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

21 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Holzgünz vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 77 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,1 kWp. 63 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Mit 24 % Speicherquote ist Holzgünz speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (21 Anlagen, 0,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 1.371 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 89 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Holzgünz?

87752

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Holzgünz — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Holzgünz gibt es laut solarzubau.de aktuell 344 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,0 MW. Das entspricht 16,79 kW pro Einwohner.
84 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 24,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Holzgünz [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-holzguenz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Holzgünz installiert?

In Holzgünz sind 23,0 MW PV-Leistung in 344 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 52 im Landkreis Unterallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.371 Einwohner entspricht der Bestand 16,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Holzgünz im Vergleich da?

Mit 16,79 kW pro Einwohner liegt Holzgünz über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Unterallgäu belegt Holzgünz Platz 5 von 52. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Holzgünz?

In Holzgünz sind 84 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 24,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Holzgünz liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Holzgünz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Holzgünz 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 21 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 87 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Holzgünz üblich?

Eine typische Dachanlage in Holzgünz hat 11,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 265 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Holzgünz stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 63 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 35 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Holzgünz?

Holzgünz liegt im Landkreis Unterallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Unterallgäu gibt es insgesamt 52 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Holzgünz?

In Holzgünz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 10 neuen Anlagen und 106 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Holzgünz?

In Holzgünz wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind +113 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Holzgünz?

In Holzgünz wurden in den letzten 12 Monaten 21 neue Solaranlagen mit insgesamt 119 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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