Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
129 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Gütersloh

Photovoltaik in Herzebrock-Clarholz

Solaranlagen
2.010 Anlagen
Installierte Leistung
33,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,01 kW pro Kopf

29 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.010 Anlagen mit 33,0 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Herzebrock-Clarholz?

Herzebrock-Clarholz, Landkreis Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 2.010 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 33,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 16.419 Einwohnern entspricht das 2,01 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Herzebrock-Clarholz liegt damit 29 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 13 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 7,9 MW neue Leistung hinzu – rund 24 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,01

kW
▲ +29 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,2

%

848 Speicher bei 2.010 Anlagen

Installiert

33,0 MW

Zubau 12 Mon.

7,9 MW

+24 %

Solaranlagen

2.010

Einwohner

16.419

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herzebrock-Clarholz?

Segmentierter PV-Zubau in Herzebrock-Clarholz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Herzebrock-Clarholz setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herzebrock-Clarholz: 7.915 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122November 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0144288November 2025: 119 kW, Vorjahr 146 kWDezember 2025: 98 kW, Vorjahr 84 kWJanuar 2026: 145 kW, Vorjahr 137 kWFebruar 2026: 129 kW, Vorjahr 69 kWMärz 2026: 79 kW, Vorjahr 131 kWApril 2026: 107 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 111 kW, Vorjahr 87 kWJuni 2026: 176 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 130 kW, Vorjahr 166 kWAugust 2026: 82 kW, Vorjahr 86 kWSeptember 2026: 153 kW, Vorjahr 123 kWOktober 2026: 63 kW, Vorjahr 288 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0151301November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 137 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 299 kW, Vorjahr 202 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 301 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 197 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 282 kWOktober 2026: 60 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k6kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 5.975 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
90 118 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
126 1,4 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
2 359 kW -69 %
Freifläche
Freifläche
1 6 MW —
Gesamt 224 7,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herzebrock-Clarholz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herzebrock-Clarholz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herzebrock-Clarholz 199 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +26 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
118
Kapazität
681 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+26 %
Anlagen
72
Kapazität
900 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
50 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
199
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Herzebrock-Clarholz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Herzebrock-Clarholz 2,01 kW
Ø Gütersloh 1,54 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Herzebrock-Clarholz liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Herzebrock-Clarholz auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Herzebrock-Clarholz laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 2,01 kW pro Einwohner liegt Herzebrock-Clarholz spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 2.010 Anlagen und 33,0 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Herzebrock-Clarholz führt das Feld im Landkreis Gütersloh deutlich an: Platz 3 von 13, 126 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Herzebrock-Clarholz nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Gütersloh

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Herzebrock-Clarholz vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Herzebrock-Clarholz: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

42 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

224 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Herzebrock-Clarholz ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 80 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,4 kWp. Mit 311 Steckersolargeräten (90 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Herzebrock-Clarholz angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 42 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Herzebrock-Clarholz verbreitet, aber kein Automatismus.

Herzebrock-Clarholz baut derzeit schneller aus als der Bund: 224 neue Anlagen mit 7,9 MW in zwölf Monaten entsprechen 482 Watt je Einwohner, das 2,3-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 192 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Herzebrock-Clarholz?

33442

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herzebrock-Clarholz — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herzebrock-Clarholz gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.010 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,0 MW. Das entspricht 2,01 kW pro Einwohner.
848 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herzebrock-Clarholz [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-herzebrock-clarholz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Herzebrock-Clarholz installiert?

In Herzebrock-Clarholz sind 33,0 MW PV-Leistung in 2.010 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 13 im Landkreis Gütersloh. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.419 Einwohner entspricht der Bestand 2,01 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Herzebrock-Clarholz im Vergleich da?

Mit 2,01 kW pro Einwohner liegt Herzebrock-Clarholz über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gütersloh belegt Herzebrock-Clarholz Platz 3 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Herzebrock-Clarholz?

In Herzebrock-Clarholz sind 848 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Herzebrock-Clarholz liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Herzebrock-Clarholz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Herzebrock-Clarholz 7,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 224 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 482 Watt in zwölf Monaten, das 2,3-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 24 Prozent – rund 24 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Herzebrock-Clarholz üblich?

Eine typische Dachanlage in Herzebrock-Clarholz hat 11,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.612 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Herzebrock-Clarholz stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 311 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Herzebrock-Clarholz?

Herzebrock-Clarholz liegt im Landkreis Gütersloh im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Gütersloh gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Herzebrock-Clarholz?

In Herzebrock-Clarholz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 126 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Herzebrock-Clarholz?

In Herzebrock-Clarholz wurden in den letzten 12 Monaten 90 Balkonkraftwerke registriert (118 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Herzebrock-Clarholz?

In Herzebrock-Clarholz wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Herzebrock-Clarholz?

In Herzebrock-Clarholz wurden in den letzten 12 Monaten 224 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.