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145 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Minden-Lübbecke

Photovoltaik in Hille

45 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.212 Anlagen mit 35,9 MW Gesamtleistung

Hille, Landkreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.212 Solaranlagen und 35,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 16.274 Einwohner sind das 2,21 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hille liegt damit 45 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Hille damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,2 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,21

kW
▲ +45 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,1

%

931 Speicher bei 2.212 Anlagen

Installiert

35,9 MW

Zubau 12 Mon.

3,2 MW

+9 %

Solaranlagen

2.212

Einwohner

16.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hille?

Segmentierter PV-Zubau in Hille — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hille setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▼ -29 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hille: 3.200 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 19 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0146291September 2025: 117 kW, Vorjahr 209 kWOktober 2025: 156 kW, Vorjahr 207 kWNovember 2025: 194 kW, Vorjahr 280 kWDezember 2025: 259 kW, Vorjahr 228 kWJanuar 2026: 172 kW, Vorjahr 291 kWFebruar 2026: 131 kW, Vorjahr 200 kWMärz 2026: 168 kW, Vorjahr 211 kWApril 2026: 242 kW, Vorjahr 185 kWMai 2026: 138 kW, Vorjahr 167 kWJuni 2026: 220 kW, Vorjahr 230 kWJuli 2026: 200 kW, Vorjahr 268 kWAugust 2026: 151 kW, Vorjahr 149 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0260519September 2025: 0 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 519 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 95 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 287 kWFebruar 2026: 321 kW, Vorjahr 99 kWMärz 2026: 169 kW, Vorjahr 172 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 287 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
03k5kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5.039 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
93 135 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
167 2,1 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
6 908 kW -29 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 267 3,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hille zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hille, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hille 214 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
117
Kapazität
665 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
92
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
160 kWh
Ø/Anlage
53,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
214
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hille im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hille 2,21 kW
Ø Minden-Lübbecke 1,48 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hille liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hille auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Hille zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 931 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Hille erzeugen 2.212 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 35,9 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Mit Platz 4 von 11 und 155 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Hille zu den Vorreitern im Landkreis Minden-Lübbecke. Bundesweit betrachtet steht Hille überdurchschnittlich da. Die 2,21 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Minden-Lübbecke

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Welche Postleitzahl gehört zu Hille?

32479

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hille — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hille gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.212 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,9 MW. Das entspricht 2,21 kW pro Einwohner.
931 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hille [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hille/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hille installiert?

In Hille sind 35,9 MW PV-Leistung in 2.212 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 11 im Landkreis Minden-Lübbecke. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.274 Einwohner entspricht der Bestand 2,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hille im Vergleich da?

Mit 2,21 kW pro Einwohner liegt Hille über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Minden-Lübbecke belegt Hille Platz 4 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hille?

In Hille sind 931 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hille?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hille 3,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 267 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hille?

Hille liegt im Landkreis Minden-Lübbecke im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Minden-Lübbecke gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hille?

In Hille entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 167 neuen Anlagen und 2,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hille?

In Hille wurden in den letzten 12 Monaten 93 Balkonkraftwerke registriert (135 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hille?

In Hille wurden in den letzten 12 Monaten 267 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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