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133 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Hochsauerlandkreis

Photovoltaik in Marsberg

Solaranlagen
2.923 Anlagen
Installierte Leistung
40,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,08 kW pro Kopf

33 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.923 Anlagen mit 40,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Marsberg?

Marsberg, Landkreis Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 40,6 MW, verteilt auf 2.923 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 19.555 Einwohnern entspricht das 2,08 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Marsberg liegt damit 33 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 12 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,1 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 27 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,08

kW
▲ +33 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

26,6

%

777 Speicher bei 2.923 Anlagen

Installiert

40,6 MW

Zubau 12 Mon.

3,1 MW

+8 %

Solaranlagen

2.923

Einwohner

19.555

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Marsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Marsberg: +129 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+129 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▲ +16 %
  • Gewerbe▲ +129 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marsberg: 3.089 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02652November 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 39 kWMai 2026: 33 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWSeptember 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0113226November 2025: 186 kW, Vorjahr 147 kWDezember 2025: 200 kW, Vorjahr 226 kWJanuar 2026: 143 kW, Vorjahr 218 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 49 kWMärz 2026: 215 kW, Vorjahr 57 kWApril 2026: 153 kW, Vorjahr 162 kWMai 2026: 194 kW, Vorjahr 146 kWJuni 2026: 174 kW, Vorjahr 108 kWJuli 2026: 185 kW, Vorjahr 110 kWAugust 2026: 121 kW, Vorjahr 117 kWSeptember 2026: 137 kW, Vorjahr 153 kWOktober 2026: 130 kW, Vorjahr 153 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0413825November 2025: 0 kW, Vorjahr 47 kWDezember 2025: 825 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 32 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWJuli 2026: 80 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
186 237 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
156 1,9 MW +16 %
Gewerbe
>30 kWp
4 938 kW +129 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 347 3,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marsberg 208 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +47 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
134
Kapazität
654 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+47 %
Anlagen
71
Kapazität
983 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
451 kWh
Ø/Anlage
150,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
208
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Marsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marsberg 2,08 kW
Ø Hochsauerlandkreis 1,53 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Marsberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Marsberg auf?

2.923 Anlagen stehen mittlerweile in Marsberg – davon 3,1 MW erst aus den letzten zwölf Monaten.

Überblick

Marsberg setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 2.923 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 40,6 MW – ein Wert, der die Region in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Marsberg führt das Feld im Landkreis Hochsauerlandkreis deutlich an: Platz 5 von 12, 134 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Marsberg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Hochsauerlandkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Marsberg vergleichen

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Solaranlage planen in Marsberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

27 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

347 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Marsberg ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 66 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,3 kWp. Mit 863 Steckersolargeräten (186 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Marsberg angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Nur 27 % der Anlagen in Marsberg haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau in Marsberg läuft gebremst: 347 neue Anlagen mit 3,1 MW in zwölf Monaten sind 158 Watt je Einwohner, rund 24 % unter dem Bundeswert und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 34 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Marsberg?

3443134519

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marsberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.923 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,6 MW. Das entspricht 2,08 kW pro Einwohner.
777 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 26,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marsberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marsberg installiert?

In Marsberg sind 40,6 MW PV-Leistung in 2.923 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 12 im Landkreis Hochsauerlandkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.555 Einwohner entspricht der Bestand 2,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marsberg im Vergleich da?

Mit 2,08 kW pro Einwohner liegt Marsberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hochsauerlandkreis belegt Marsberg Platz 5 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marsberg?

In Marsberg sind 777 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 26,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Marsberg liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marsberg 3,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 347 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 158 Watt in zwölf Monaten, rund 24 % weniger als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Marsberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Marsberg hat 11,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.922 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Marsberg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 863 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marsberg?

Marsberg liegt im Landkreis Hochsauerlandkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Hochsauerlandkreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marsberg?

In Marsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 156 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marsberg?

In Marsberg wurden in den letzten 12 Monaten 186 Balkonkraftwerke registriert (237 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marsberg?

In Marsberg wurden in den letzten 12 Monaten 347 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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