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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Gütersloh

Photovoltaik in Langenberg

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.178 Anlagen mit 15,8 MW Gesamtleistung

Langenberg, Landkreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 15,8 MW, verteilt auf 1.178 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 8.311 Einwohnern entspricht das 1,90 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Langenberg liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 13 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,90

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,2

%

474 Speicher bei 1.178 Anlagen

Installiert

15,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+6 %

Solaranlagen

1.178

Einwohner

8.311

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Langenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Langenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Langenberg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+19 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +19 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Langenberg: 917 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 5 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
098195September 2025: 154 kW, Vorjahr 150 kWOktober 2025: 91 kW, Vorjahr 78 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 91 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 143 kWFebruar 2026: 33 kW, Vorjahr 195 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 73 kWApril 2026: 43 kW, Vorjahr 66 kWMai 2026: 75 kW, Vorjahr 125 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 128 kWJuli 2026: 68 kW, Vorjahr 146 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
096192September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 192 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 134 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0422843September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 843 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 78 kW +19 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 828 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 127 917 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Langenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Langenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Langenberg 91 Speicher mit zusammen 797 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
60
Kapazität
367 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-36 %
Anlagen
30
Kapazität
420 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
91
Kapazität
797 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Langenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Langenberg 1,90 kW
Ø Gütersloh 1,52 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Langenberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Langenberg auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Langenberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Langenberg erzeugen 1.178 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 15,8 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Gütersloh belegt Langenberg Platz 4 von 13 – ganze 119 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,90 kW pro Kopf liegt Langenberg über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Gütersloh

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Welche Postleitzahl gehört zu Langenberg?

33449

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Langenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Langenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.178 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,8 MW. Das entspricht 1,90 kW pro Einwohner.
474 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Langenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-langenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Langenberg installiert?

In Langenberg sind 15,8 MW PV-Leistung in 1.178 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 13 im Landkreis Gütersloh. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.311 Einwohner entspricht der Bestand 1,90 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Langenberg im Vergleich da?

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt Langenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gütersloh belegt Langenberg Platz 4 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Langenberg?

In Langenberg sind 474 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Langenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Langenberg 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 127 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Langenberg?

Langenberg liegt im Landkreis Gütersloh im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Gütersloh gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Langenberg?

In Langenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 828 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 56 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Langenberg?

In Langenberg wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (78 kW). Das sind +19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Langenberg?

In Langenberg wurden in den letzten 12 Monaten 127 neue Solaranlagen mit insgesamt 917 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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