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Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Hagen

Photovoltaik in Hagen

Solaranlagen
6.501 Anlagen
Installierte Leistung
68,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,36 kW pro Kopf

77 % unter Bundesdurchschnitt

6.501 Anlagen mit 68,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hagen?

Hagen, kreisfreie Stadt (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 6.501 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 68,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 190.384 Einwohnern entspricht das 0,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Hagen liegt damit 77 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 11,0 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 44 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,36

kW
▼ -77 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,2

%

2.873 Speicher bei 6.501 Anlagen

Installiert

68,1 MW

Zubau 12 Mon.

11,0 MW

+16 %

Solaranlagen

6.501

Einwohner

190.384

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hagen?

Segmentierter PV-Zubau in Hagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hagen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +14 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hagen: 11.045 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
057114November 2025: 54 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 40 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 82 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 96 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 77 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 67 kWJuli 2026: 114 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 110 kWSeptember 2026: 52 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2026: 24 kW, Vorjahr 39 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
06871kNovember 2025: 568 kW, Vorjahr 1.373 kWDezember 2025: 644 kW, Vorjahr 499 kWJanuar 2026: 245 kW, Vorjahr 381 kWFebruar 2026: 416 kW, Vorjahr 376 kWMärz 2026: 486 kW, Vorjahr 526 kWApril 2026: 662 kW, Vorjahr 373 kWMai 2026: 645 kW, Vorjahr 469 kWJuni 2026: 607 kW, Vorjahr 543 kWJuli 2026: 582 kW, Vorjahr 641 kWAugust 2026: 402 kW, Vorjahr 483 kWSeptember 2026: 442 kW, Vorjahr 630 kWOktober 2026: 376 kW, Vorjahr 597 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
09892kNovember 2025: 615 kW, Vorjahr 78 kWDezember 2025: 172 kW, Vorjahr 1.374 kWJanuar 2026: 78 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 158 kW, Vorjahr 192 kWMärz 2026: 311 kW, Vorjahr 322 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 120 kWMai 2026: 1.978 kW, Vorjahr 98 kWJuni 2026: 481 kW, Vorjahr 329 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 346 kWSeptember 2026: 97 kW, Vorjahr 445 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 90 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
582 777 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
518 6,1 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
19 4 MW +14 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 1.137 11 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hagen 788 Speicher mit zusammen 6,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
516
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
257
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
467 kWh
Ø/Anlage
77,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
788
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hagen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hagen 0,36 kW
Ø Hagen 0,36 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hagen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hagen auf?

2.873 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hagen – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 6.501 Solaranlagen in Hagen eine Leistung von 68,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Hagen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Solaranlage planen in Hagen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

44 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

1.137 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Großstadt wie Hagen prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke die Dachlandschaft: 62 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,9 kWp. Mit 2.305 Steckersolargeräten (582 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Hagen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 44 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Hagen verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Hagen derzeit kaum statt: 1.137 neue Anlagen mit 11,0 MW in zwölf Monaten, 58 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 2 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hagen?

580895809158093580955809758099581195813558239582565830058579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hagen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.501 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 68,1 MW. Das entspricht 0,36 kW pro Einwohner.
2.873 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hagen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hagen-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hagen installiert?

In Hagen sind 68,1 MW PV-Leistung in 6.501 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 190.384 Einwohner entspricht der Bestand 0,36 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hagen im Vergleich da?

Mit 0,36 kW pro Einwohner liegt Hagen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hagen?

In Hagen sind 2.873 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Hagen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hagen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hagen 11,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.137 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 58 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hagen üblich?

Eine typische Dachanlage in Hagen hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 4.005 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 62 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Hagen stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.305 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Hagen eine kreisfreie Stadt?

Hagen ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hagen?

In Hagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 518 neuen Anlagen und 6,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 19 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hagen?

In Hagen wurden in den letzten 12 Monaten 582 Balkonkraftwerke registriert (777 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hagen?

In Hagen wurden in den letzten 12 Monaten 1.137 neue Solaranlagen mit insgesamt 11 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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