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23 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Hagen

Solaranlagen
6.501 Anlagen
Installierte Leistung
68,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,36 kW pro Kopf

77 % unter Bundesdurchschnitt

6.501 Anlagen mit 68,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 42 von 53
Zubau-Rang 46 von 53
Vergleichen →

Die kreisfreie Stadt Hagen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 6.501 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 68,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 190.384 Einwohner sind das 0,36 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – die kreisfreie Stadt Hagen liegt damit 77 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 53 Regionen in diesem Umfeld belegt die kreisfreie Stadt Hagen damit Platz 42 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 11,0 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,36

kW
▼ -77 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,2

%

2.873 Speicher bei 6.501 Anlagen

Installiert

68,1 MW

Zubau 12 Mon.

11,0 MW

+16 %

Solaranlagen

6.501

Speicher

2.873

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hagen?

Segmentierter PV-Zubau in Hagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hagen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +14 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hagen: 11.045 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
057114November 2025: 54 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 21 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 40 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 82 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 96 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 77 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 67 kWJuli 2026: 114 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 110 kWSeptember 2026: 52 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2026: 24 kW, Vorjahr 39 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
06871kNovember 2025: 568 kW, Vorjahr 1.373 kWDezember 2025: 644 kW, Vorjahr 499 kWJanuar 2026: 245 kW, Vorjahr 381 kWFebruar 2026: 416 kW, Vorjahr 376 kWMärz 2026: 486 kW, Vorjahr 526 kWApril 2026: 662 kW, Vorjahr 373 kWMai 2026: 645 kW, Vorjahr 469 kWJuni 2026: 607 kW, Vorjahr 543 kWJuli 2026: 582 kW, Vorjahr 641 kWAugust 2026: 402 kW, Vorjahr 483 kWSeptember 2026: 442 kW, Vorjahr 630 kWOktober 2026: 376 kW, Vorjahr 597 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
09892kNovember 2025: 615 kW, Vorjahr 78 kWDezember 2025: 172 kW, Vorjahr 1.374 kWJanuar 2026: 78 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 158 kW, Vorjahr 192 kWMärz 2026: 311 kW, Vorjahr 322 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 120 kWMai 2026: 1.978 kW, Vorjahr 98 kWJuni 2026: 481 kW, Vorjahr 329 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 346 kWSeptember 2026: 97 kW, Vorjahr 445 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 90 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
582 777 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
518 6,1 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
19 4 MW +14 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 1.137 11 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hagen 788 Speicher mit zusammen 6,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
516
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
257
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
467 kWh
Ø/Anlage
77,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
788
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

77 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Hagen 0,36 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,89 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hagen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt auf?

2.873 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hagen – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 6.501 Solaranlagen in Hagen eine Leistung von 68,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 42 von 53 in Nordrhein-Westfalen: Hagen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Hagen gegen die Nachbarkreise

Direkter Vergleich mit den angrenzenden Kreisen: Leistung je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote.

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Hagen

580895809158093580955809758099581195813558239582565830058579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hagen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.501 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 68,1 MW. Das entspricht 0,36 kW pro Einwohner.
2.873 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hagen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-hagen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Hagen installiert?

In der kreisfreien Stadt Hagen (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 68,1 MW Photovoltaik-Leistung in 6.501 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 42 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 190.384 Einwohner entspricht der Bestand 0,36 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Hagen im Vergleich da?

Mit 0,36 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Hagen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Hagen?

In der kreisfreien Stadt Hagen sind 2.873 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,2 % bezogen auf die 6.501 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Hagen zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Hagen 11,0 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 16 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Hagen?

Hagen ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Hagen?

In der kreisfreien Stadt Hagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 518 neuen Anlagen und 6,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 19 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Hagen?

In der kreisfreien Stadt Hagen wurden in den letzten 12 Monaten 582 Balkonkraftwerke registriert (777 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Hagen?

In der kreisfreien Stadt Hagen wurden in den letzten 12 Monaten 1.137 neue Solaranlagen mit insgesamt 11 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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