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24 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Leverkusen

Photovoltaik in Leverkusen

76 % unter Bundesdurchschnitt

6.861 Anlagen mit 61,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Leverkusen, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 61,4 MW, verteilt auf 6.861 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 168.581 Einwohner sind das 0,36 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Leverkusen liegt damit 76 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,5 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,9 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,36

kW
▼ -76 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,9

%

3.559 Speicher bei 6.861 Anlagen

Installiert

61,4 MW

Zubau 12 Mon.

7,5 MW

+12 %

Solaranlagen

6.861

Einwohner

168.581

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Leverkusen?

Segmentierter PV-Zubau in Leverkusen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Leverkusen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▼ -6 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Leverkusen: 7.481 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
050100September 2025: 49 kW, Vorjahr 52 kWOktober 2025: 56 kW, Vorjahr 36 kWNovember 2025: 38 kW, Vorjahr 25 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 22 kWJanuar 2026: 28 kW, Vorjahr 25 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 71 kW, Vorjahr 68 kWApril 2026: 76 kW, Vorjahr 92 kWMai 2026: 77 kW, Vorjahr 97 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 88 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 86 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0430859September 2025: 440 kW, Vorjahr 628 kWOktober 2025: 590 kW, Vorjahr 749 kWNovember 2025: 771 kW, Vorjahr 633 kWDezember 2025: 329 kW, Vorjahr 859 kWJanuar 2026: 278 kW, Vorjahr 589 kWFebruar 2026: 517 kW, Vorjahr 793 kWMärz 2026: 374 kW, Vorjahr 504 kWApril 2026: 545 kW, Vorjahr 551 kWMai 2026: 371 kW, Vorjahr 642 kWJuni 2026: 516 kW, Vorjahr 424 kWJuli 2026: 672 kW, Vorjahr 510 kWAugust 2026: 172 kW, Vorjahr 465 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0249498September 2025: 45 kWOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 106 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 498 kWFebruar 2026: 198 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 123 kWApril 2026: 384 kW, Vorjahr 390 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 345 kWJuli 2026: 49 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
524 721 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
515 5,6 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
14 1,2 MW -6 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.060 7,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Leverkusen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Leverkusen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Leverkusen 809 Speicher mit zusammen 6,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
513
Kapazität
2,5 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
283
Kapazität
3,8 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
8
Kapazität
505 kWh
Ø/Anlage
63,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
809
Kapazität
6,9 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Leverkusen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Leverkusen 0,36 kW
Ø Leverkusen 0,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Leverkusen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Leverkusen auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Leverkusen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 3.559 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 6.861 Solaranlagen in Leverkusen eine Leistung von 61,4 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Leverkusen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Leverkusen?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Leverkusen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Leverkusen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.861 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 61,4 MW. Das entspricht 0,36 kW pro Einwohner.
3.559 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Leverkusen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-leverkusen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Leverkusen installiert?

In Leverkusen sind 61,4 MW PV-Leistung in 6.861 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 168.581 Einwohner entspricht der Bestand 0,36 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Leverkusen im Vergleich da?

Mit 0,36 kW pro Einwohner liegt Leverkusen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Leverkusen?

In Leverkusen sind 3.559 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Leverkusen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Leverkusen 7,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.060 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Leverkusen eine kreisfreie Stadt?

Leverkusen ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Leverkusen?

In Leverkusen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 515 neuen Anlagen und 5,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Leverkusen?

In Leverkusen wurden in den letzten 12 Monaten 524 Balkonkraftwerke registriert (721 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Leverkusen?

In Leverkusen wurden in den letzten 12 Monaten 1.060 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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