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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Solingen

Photovoltaik in Solingen

75 % unter Bundesdurchschnitt

6.643 Anlagen mit 61,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Solingen, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 61,9 MW, verteilt auf 6.643 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 165.626 Einwohnern entspricht das 0,37 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Solingen liegt damit 75 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 8,0 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,3 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,37

kW
▼ -75 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,0

%

3.453 Speicher bei 6.643 Anlagen

Installiert

61,9 MW

Zubau 12 Mon.

8,0 MW

+13 %

Solaranlagen

6.643

Einwohner

165.626

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Solingen?

Segmentierter PV-Zubau in Solingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Solingen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbe▼ -71 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Solingen: 7.990 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
058115September 2025: 57 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 31 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 27 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 35 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 95 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 101 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 108 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 72 kW, Vorjahr 84 kWJuli 2026: 115 kW, Vorjahr 103 kWAugust 2026: 74 kW, Vorjahr 104 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0413826September 2025: 450 kW, Vorjahr 606 kWOktober 2025: 689 kW, Vorjahr 595 kWNovember 2025: 552 kW, Vorjahr 592 kWDezember 2025: 349 kW, Vorjahr 685 kWJanuar 2026: 392 kW, Vorjahr 443 kWFebruar 2026: 358 kW, Vorjahr 422 kWMärz 2026: 483 kW, Vorjahr 475 kWApril 2026: 600 kW, Vorjahr 488 kWMai 2026: 520 kW, Vorjahr 624 kWJuni 2026: 757 kW, Vorjahr 500 kWJuli 2026: 727 kW, Vorjahr 826 kWAugust 2026: 502 kW, Vorjahr 629 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0418835September 2025: 0 kWOktober 2025: 278 kW, Vorjahr 835 kWNovember 2025: 151 kW, Vorjahr 141 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 254 kWJanuar 2026: 74 kW, Vorjahr 355 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 135 kW, Vorjahr 158 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 381 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 127 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 398 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
569 799 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
557 6,4 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
10 781 kW -71 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 1.140 8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Solingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Solingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Solingen 834 Speicher mit zusammen 6,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +84 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
543
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
280
Kapazität
3,8 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+84 %
Anlagen
7
Kapazität
482 kWh
Ø/Anlage
68,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
834
Kapazität
6,9 MWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Solingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Solingen 0,37 kW
Ø Solingen 0,37 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Solingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Solingen auf?

3.453 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Solingen – eine Quote von 52 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Solingen stehen bislang 6.643 Solaranlagen mit insgesamt 61,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Solingen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Solingen?

426514265342655426574265942697426994271942781

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Solingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Solingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.643 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 61,9 MW. Das entspricht 0,37 kW pro Einwohner.
3.453 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Solingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-solingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Solingen installiert?

In Solingen sind 61,9 MW PV-Leistung in 6.643 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 165.626 Einwohner entspricht der Bestand 0,37 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Solingen im Vergleich da?

Mit 0,37 kW pro Einwohner liegt Solingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Solingen?

In Solingen sind 3.453 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Solingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Solingen 8,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.140 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Solingen eine kreisfreie Stadt?

Solingen ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Solingen?

In Solingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 557 neuen Anlagen und 6,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 569 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Solingen?

In Solingen wurden in den letzten 12 Monaten 569 Balkonkraftwerke registriert (799 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Solingen?

In Solingen wurden in den letzten 12 Monaten 1.140 neue Solaranlagen mit insgesamt 8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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