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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Erft-Kreis

Photovoltaik in Wesseling

72 % unter Bundesdurchschnitt

1.926 Anlagen mit 16,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wesseling, Landkreis Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.926 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 38.106 Einwohnern entspricht das 0,43 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wesseling liegt damit 72 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 10 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,6 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,43

kW
▼ -72 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,3

%

1.045 Speicher bei 1.926 Anlagen

Installiert

16,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+10 %

Solaranlagen

1.926

Einwohner

38.106

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wesseling?

Segmentierter PV-Zubau in Wesseling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Wesseling setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wesseling: 1.605 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734September 2025: 15 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 34 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0120239September 2025: 130 kW, Vorjahr 165 kWOktober 2025: 167 kW, Vorjahr 136 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 183 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 187 kWJanuar 2026: 75 kW, Vorjahr 67 kWFebruar 2026: 200 kW, Vorjahr 119 kWMärz 2026: 158 kW, Vorjahr 239 kWApril 2026: 87 kW, Vorjahr 113 kWMai 2026: 72 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 140 kW, Vorjahr 84 kWJuli 2026: 94 kW, Vorjahr 169 kWAugust 2026: 56 kW, Vorjahr 69 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
073145September 2025: 0 kW, Vorjahr 145 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 84 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
154 228 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
126 1,4 MW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 284 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wesseling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wesseling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wesseling 211 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +44 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
130
Kapazität
663 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+44 %
Anlagen
77
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
49 kWh
Ø/Anlage
49 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
211
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wesseling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wesseling 0,43 kW
Ø Rhein-Erft-Kreis 1,02 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wesseling hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wesseling auf?

1.045 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Wesseling – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Wesseling stehen bislang 1.926 Solaranlagen mit insgesamt 16,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rhein-Erft-Kreis steht Wesseling auf Platz 10 von 10. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Wesseling?

5038953332

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wesseling — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wesseling gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.926 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 MW. Das entspricht 0,43 kW pro Einwohner.
1.045 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wesseling [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wesseling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wesseling installiert?

In Wesseling sind 16,5 MW PV-Leistung in 1.926 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 38.106 Einwohner entspricht der Bestand 0,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wesseling im Vergleich da?

Mit 0,43 kW pro Einwohner liegt Wesseling unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Erft-Kreis belegt Wesseling Platz 10 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wesseling?

In Wesseling sind 1.045 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wesseling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wesseling 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 284 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wesseling?

Wesseling liegt im Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wesseling?

In Wesseling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 126 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 154 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wesseling?

In Wesseling wurden in den letzten 12 Monaten 154 Balkonkraftwerke registriert (228 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wesseling?

In Wesseling wurden in den letzten 12 Monaten 284 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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