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31 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Ennepe-Ruhr-Kreis

Photovoltaik in Gevelsberg

69 % unter Bundesdurchschnitt

1.499 Anlagen mit 14,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gevelsberg, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.499 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 30.006 Einwohner sind das 0,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gevelsberg liegt damit 69 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Gevelsberg damit Platz 8 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,8 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 52 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,47

kW
▼ -69 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,3

%

784 Speicher bei 1.499 Anlagen

Installiert

14,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+20 %

Solaranlagen

1.499

Einwohner

30.006

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gevelsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Gevelsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gevelsberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gevelsberg: 2.758 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631September 2025: 25 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 28 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
092184September 2025: 97 kW, Vorjahr 166 kWOktober 2025: 139 kW, Vorjahr 184 kWNovember 2025: 132 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 123 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 134 kW, Vorjahr 81 kWFebruar 2026: 89 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 56 kW, Vorjahr 113 kWApril 2026: 132 kW, Vorjahr 152 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 177 kWJuni 2026: 156 kW, Vorjahr 125 kWJuli 2026: 98 kW, Vorjahr 103 kWAugust 2026: 70 kW, Vorjahr 114 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0217434September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 191 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 434 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 270 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 152 kWAugust 2026: 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
124 178 kW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
122 1,3 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
6 1,2 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 253 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gevelsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gevelsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gevelsberg 194 Speicher mit zusammen 2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-8 %
Anlagen
120
Kapazität
575 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
66
Kapazität
972 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
7
Kapazität
456 kWh
Ø/Anlage
65,1 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
194
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gevelsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gevelsberg 0,47 kW
Ø Ennepe-Ruhr-Kreis 0,57 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gevelsberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gevelsberg auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Gevelsberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 784 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,47 kW pro Kopf liegt Gevelsberg noch unter dem Bundesschnitt. 1.499 Anlagen und 14,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Gevelsberg rangiert auf Platz 8 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Gevelsberg mit 0,47 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Gevelsberg?

58285

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gevelsberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gevelsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.499 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,0 MW. Das entspricht 0,47 kW pro Einwohner.
784 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gevelsberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gevelsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gevelsberg installiert?

In Gevelsberg sind 14,0 MW PV-Leistung in 1.499 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 30.006 Einwohner entspricht der Bestand 0,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gevelsberg im Vergleich da?

Mit 0,47 kW pro Einwohner liegt Gevelsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis belegt Gevelsberg Platz 8 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gevelsberg?

In Gevelsberg sind 784 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gevelsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gevelsberg 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 253 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gevelsberg?

Gevelsberg liegt im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gevelsberg?

In Gevelsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 122 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gevelsberg?

In Gevelsberg wurden in den letzten 12 Monaten 124 Balkonkraftwerke registriert (178 kW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gevelsberg?

In Gevelsberg wurden in den letzten 12 Monaten 253 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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