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31 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Ennepe-Ruhr-Kreis

Photovoltaik in Gevelsberg

Solaranlagen
1.549 Anlagen
Installierte Leistung
14,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,48 kW pro Kopf

69 % unter Bundesdurchschnitt

1.549 Anlagen mit 14,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Gevelsberg?

Gevelsberg, Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 1.549 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 30.006 Einwohner sind das 0,48 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Gevelsberg liegt damit 69 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Gevelsberg damit Platz 8 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,9 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 53 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,48

kW
▼ -69 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,2

%

824 Speicher bei 1.549 Anlagen

Installiert

14,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,9 MW

+20 %

Solaranlagen

1.549

Einwohner

30.006

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gevelsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Gevelsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gevelsberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▲ +7 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gevelsberg: 2.906 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631November 2025: 2 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 29 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 26 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 25 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
089177November 2025: 126 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 123 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 134 kW, Vorjahr 81 kWFebruar 2026: 89 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 68 kW, Vorjahr 113 kWApril 2026: 118 kW, Vorjahr 152 kWMai 2026: 114 kW, Vorjahr 177 kWJuni 2026: 169 kW, Vorjahr 125 kWJuli 2026: 119 kW, Vorjahr 103 kWAugust 2026: 139 kW, Vorjahr 114 kWSeptember 2026: 152 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2026: 86 kW, Vorjahr 144 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0217434November 2025: 191 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 434 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 270 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 152 kWAugust 2026: 100 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
118 167 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
133 1,4 MW +7 %
Gewerbe
>30 kWp
6 1,2 MW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 262 2,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gevelsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gevelsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gevelsberg 203 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
117
Kapazität
575 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+35 %
Anlagen
77
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
15,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-43 %
Anlagen
5
Kapazität
398 kWh
Ø/Anlage
79,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
203
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Gevelsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gevelsberg 0,48 kW
Ø Ennepe-Ruhr-Kreis 0,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Gevelsberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Gevelsberg auf?

Mit einer Speicherquote von 53 % gehört Gevelsberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 824 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,48 kW pro Kopf liegt Gevelsberg noch unter dem Bundesschnitt. 1.549 Anlagen und 14,4 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Gevelsberg rangiert auf Platz 8 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Gevelsberg mit 0,48 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Gevelsberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

9,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

53 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

262 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Gevelsberg prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 63 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,6 kWp. 535 Balkonkraftwerke sind registriert, 118 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 53 % liegt Gevelsberg weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 97 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (262 Anlagen, 2,9 MW) gehört Gevelsberg zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 87 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Gevelsberg?

58285

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gevelsberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gevelsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.549 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,4 MW. Das entspricht 0,48 kW pro Einwohner.
824 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gevelsberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gevelsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gevelsberg installiert?

In Gevelsberg sind 14,4 MW PV-Leistung in 1.549 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 9 im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 30.006 Einwohner entspricht der Bestand 0,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gevelsberg im Vergleich da?

Mit 0,48 kW pro Einwohner liegt Gevelsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis belegt Gevelsberg Platz 8 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gevelsberg?

In Gevelsberg sind 824 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,2 % bezogen auf die Solaranlagen. In Gevelsberg ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 13 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gevelsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gevelsberg 2,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 262 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 97 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Gevelsberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Gevelsberg hat 9,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 971 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 63 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Gevelsberg stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 30 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 535 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gevelsberg?

Gevelsberg liegt im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gevelsberg?

In Gevelsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 133 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gevelsberg?

In Gevelsberg wurden in den letzten 12 Monaten 118 Balkonkraftwerke registriert (167 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gevelsberg?

In Gevelsberg wurden in den letzten 12 Monaten 262 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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