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Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Erft-Kreis

Photovoltaik in Erftstadt

Solaranlagen
4.861 Anlagen
Installierte Leistung
75,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,54 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

4.861 Anlagen mit 75,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Erftstadt?

Erftstadt, Landkreis Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 4.861 Solaranlagen und 75,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 48.772 Einwohnern entspricht das 1,54 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Erftstadt liegt damit 1 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 10 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 13,6 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 55 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,55

kW
▼ -1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,6

%

2.655 Speicher bei 4.861 Anlagen

Installiert

75,3 MW

Zubau 12 Mon.

13,6 MW

+18 %

Solaranlagen

4.861

Einwohner

48.772

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Erftstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Erftstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Erftstadt trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▼ -56 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Erftstadt: 13.644 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03875November 2025: 20 kW, Vorjahr 16 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 38 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 39 kWMai 2026: 52 kW, Vorjahr 38 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 66 kWJuli 2026: 75 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 52 kW, Vorjahr 42 kWSeptember 2026: 48 kW, Vorjahr 39 kWOktober 2026: 21 kW, Vorjahr 20 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0244488November 2025: 275 kW, Vorjahr 488 kWDezember 2025: 320 kW, Vorjahr 328 kWJanuar 2026: 198 kW, Vorjahr 266 kWFebruar 2026: 196 kW, Vorjahr 397 kWMärz 2026: 433 kW, Vorjahr 282 kWApril 2026: 424 kW, Vorjahr 317 kWMai 2026: 256 kW, Vorjahr 381 kWJuni 2026: 440 kW, Vorjahr 257 kWJuli 2026: 466 kW, Vorjahr 387 kWAugust 2026: 391 kW, Vorjahr 327 kWSeptember 2026: 408 kW, Vorjahr 145 kWOktober 2026: 268 kW, Vorjahr 415 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0122244November 2025: 0 kW, Vorjahr 200 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 43 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 244 kWFebruar 2026: 62 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 100 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWSeptember 2026: 207 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
08k16kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 16.407 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 8.648 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
308 445 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
362 4,1 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
3 369 kW -56 %
Freifläche
Freifläche
1 8,6 MW —
Gesamt 682 13,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Erftstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Erftstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Erftstadt 538 Speicher mit zusammen 4,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
312
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+32 %
Anlagen
213
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
185 kWh
Ø/Anlage
30,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
538
Kapazität
4,8 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Erftstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Erftstadt 1,55 kW
Ø Rhein-Erft-Kreis 1,08 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Erftstadt liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Erftstadt auf?

Auffällig hoch: 55 % aller Solaranlagen in Erftstadt laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Erftstadt liegt mit 4.861 Anlagen und 75,3 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Erftstadt führt das Feld im Landkreis Rhein-Erft-Kreis deutlich an: Platz 3 von 10, 74 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Erftstadt: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

55 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

682 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt Erftstadt vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 71 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,4 kWp. Mit 1.252 Steckersolargeräten (308 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Erftstadt angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Erftstadt zum Standard: 55 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

682 Anlagen und 13,6 MW kamen in Erftstadt binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 280 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 37 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Erftstadt?

50374

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Erftstadt — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Erftstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.861 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 75,3 MW. Das entspricht 1,55 kW pro Einwohner.
2.655 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Erftstadt [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-erftstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Erftstadt installiert?

In Erftstadt sind 75,3 MW PV-Leistung in 4.861 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 48.772 Einwohner entspricht der Bestand 1,54 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Erftstadt im Vergleich da?

Mit 1,55 kW pro Einwohner liegt Erftstadt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Erft-Kreis belegt Erftstadt Platz 3 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Erftstadt?

In Erftstadt sind 2.655 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,6 % bezogen auf die Solaranlagen. In Erftstadt ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 15 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Erftstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Erftstadt 13,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 682 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 280 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Erftstadt üblich?

Eine typische Dachanlage in Erftstadt hat 9,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.473 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 71 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Erftstadt stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 38 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.252 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Erftstadt?

Erftstadt liegt im Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Erftstadt?

In Erftstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 8,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 362 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Erftstadt?

In Erftstadt wurden in den letzten 12 Monaten 308 Balkonkraftwerke registriert (445 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Erftstadt?

In Erftstadt wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (8,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Erftstadt?

In Erftstadt wurden in den letzten 12 Monaten 682 neue Solaranlagen mit insgesamt 13,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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