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67 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Landkreis in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

33 % unter Bundesdurchschnitt

31.262 Anlagen mit 489,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 20 von 53
Zubau-Rang 2 von 53
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Der Landkreis Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 31.262 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 489,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 477.988 Einwohnern entspricht das 1,02 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Rhein-Erft-Kreis liegt damit 33 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 53 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 108,7 MW neue Leistung hinzu – rund 22 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 56 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,02

kW
▼ -33 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

56,0

%

17.503 Speicher bei 31.262 Anlagen

Installiert

489,0 MW

Zubau 12 Mon.

108,7 MW

+22 %

Solaranlagen

31.262

Speicher

17.503

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rhein-Erft-Kreis?

Segmentierter PV-Zubau in Rhein-Erft-Kreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Freifläche-Anlagen sind der Gewinner in Rhein-Erft-Kreis: +85 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+85 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbe▼ -7 %
  • Freifläche▲ +85 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rhein-Erft-Kreis: 108.696 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0222443September 2025: 234 kW, Vorjahr 253 kWOktober 2025: 154 kW, Vorjahr 176 kWNovember 2025: 132 kW, Vorjahr 115 kWDezember 2025: 167 kW, Vorjahr 86 kWJanuar 2026: 117 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 173 kW, Vorjahr 148 kWMärz 2026: 360 kW, Vorjahr 294 kWApril 2026: 410 kW, Vorjahr 302 kWMai 2026: 385 kW, Vorjahr 354 kWJuni 2026: 323 kW, Vorjahr 398 kWJuli 2026: 443 kW, Vorjahr 437 kWAugust 2026: 288 kW, Vorjahr 376 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02k3kSeptember 2025: 2.547 kW, Vorjahr 2.616 kWOktober 2025: 2.590 kW, Vorjahr 2.530 kWNovember 2025: 2.040 kW, Vorjahr 2.908 kWDezember 2025: 1.832 kW, Vorjahr 2.599 kWJanuar 2026: 1.328 kW, Vorjahr 2.199 kWFebruar 2026: 1.615 kW, Vorjahr 2.422 kWMärz 2026: 2.678 kW, Vorjahr 2.199 kWApril 2026: 2.741 kW, Vorjahr 2.102 kWMai 2026: 2.494 kW, Vorjahr 2.110 kWJuni 2026: 2.891 kW, Vorjahr 2.145 kWJuli 2026: 3.020 kW, Vorjahr 2.895 kWAugust 2026: 1.366 kW, Vorjahr 1.993 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 1.989 kW, Vorjahr 617 kWOktober 2025: 687 kW, Vorjahr 258 kWNovember 2025: 479 kW, Vorjahr 1.464 kWDezember 2025: 240 kW, Vorjahr 287 kWJanuar 2026: 1.149 kW, Vorjahr 1.790 kWFebruar 2026: 380 kW, Vorjahr 1.478 kWMärz 2026: 208 kW, Vorjahr 2.577 kWApril 2026: 570 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 1.230 kW, Vorjahr 373 kWJuni 2026: 1.152 kW, Vorjahr 275 kWJuli 2026: 1.426 kW, Vorjahr 767 kWAugust 2026: 94 kW, Vorjahr 378 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
014k27kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 20.005 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 23.674 kWDezember 2025: 27.370 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 16.407 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 8.851 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 8.648 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 594 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2.187 3,2 MW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
2.515 27,1 MW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
57 9,6 MW -7 %
Freifläche
Freifläche
6 68,6 MW +85 %
Gesamt 4.801 108,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rhein-Erft-Kreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rhein-Erft-Kreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rhein-Erft-Kreis 3.757 Speicher mit zusammen 31,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
2.425
Kapazität
13,3 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
1.294
Kapazität
17,3 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-16 %
Anlagen
18
Kapazität
753 kWh
Ø/Anlage
41,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
3.757
Kapazität
31,6 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

33 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Rhein-Erft-Kreis 1,02 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rhein-Erft-Kreis hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 56 % aller Solaranlagen in Rhein-Erft-Kreis laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

489,0 MW Solarleistung aus 31.262 Anlagen – Rhein-Erft-Kreis hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Rhein-Erft-Kreis belegt Platz 20 von 53 in Nordrhein-Westfalen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,02 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Bedburg führt mit 96,6 MW

10 Gemeinden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

501265012750129501695017050171501815018950226502595032150354503745038953332

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Rhein-Erft-Kreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Rhein-Erft-Kreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 31.262 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 489,0 MW. Das entspricht 1,02 kW pro Einwohner.
17.503 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rhein-Erft-Kreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-rhein-erft-kreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Rhein-Erft-Kreis installiert?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 489,0 MW Photovoltaik-Leistung in 31.262 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 20 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 477.988 Einwohner entspricht der Bestand 1,02 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Vergleich da?

Mit 1,02 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Rhein-Erft-Kreis unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Rhein-Erft-Kreis?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis sind 17.503 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 56,0 % bezogen auf die 31.262 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Rhein-Erft-Kreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis 108,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 22 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Rhein-Erft-Kreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Rhein-Erft-Kreis ist Bedburg mit 96,6 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 10 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Rhein-Erft-Kreis?

Rhein-Erft-Kreis ist ein Landkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Rhein-Erft-Kreis?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 68,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 2.515 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Rhein-Erft-Kreis?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 2.187 Balkonkraftwerke registriert (3,2 MW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Rhein-Erft-Kreis?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (68,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Rhein-Erft-Kreis?

Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis wurden in den letzten 12 Monaten 4.801 neue Solaranlagen mit insgesamt 108,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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