Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
5,9× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Haßberge

Photovoltaik in Hofheim i. UFr.

Solaranlagen
867 Anlagen
Installierte Leistung
47,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
9,24 kW pro Kopf

5,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hofheim i. UFr.?

Hofheim i. UFr., Landkreis Haßberge (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 867 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 47,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 5.125 Einwohner sind das 9,24 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Hofheim i. UFr. liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,9-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt Hofheim i. UFr. damit Platz 10 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 9,7 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 55 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

9,24

kW
▲ 5,9× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,8

%

310 Speicher bei 867 Anlagen

Installiert

47,3 MW

Zubau 12 Mon.

9,7 MW

+20 %

Solaranlagen

867

Einwohner

5.125

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hofheim i. UFr.?

Segmentierter PV-Zubau in Hofheim i. UFr. — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hofheim i. UFr. setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-26 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -45 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hofheim i. UFr.: 9.701 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
054108November 2025: 32 kW, Vorjahr 40 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 97 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 81 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 77 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 108 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 35 kWSeptember 2026: 22 kW, Vorjahr 47 kWOktober 2026: 20 kW, Vorjahr 43 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0270539November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 539 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWJuli 2026: 100 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 231 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 90 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
04k8kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 991 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 8.120 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 8.331 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 34 kW -45 %
Heimsegment
2–30 kWp
34 441 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
2 9,1 MW —
Gesamt 63 9,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hofheim i. UFr. zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hofheim i. UFr., segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hofheim i. UFr. 46 Speicher mit zusammen 3,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 73,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
28
Kapazität
181 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
14
Kapazität
172 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
50 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
2.910 kWh
Gesamt
Anlagen
46
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
73,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hofheim i. UFr. im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hofheim i. UFr. 9,24 kW
Ø Haßberge 8,73 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hofheim i. UFr. hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hofheim i. UFr. auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 9,24 kW Photovoltaik – ein Wert, der Hofheim i. UFr. weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

9,24 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Hofheim i. UFr. an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 867 Anlagen und 47,3 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 10 von 26 und 250 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Hofheim i. UFr. zu den Vorreitern im Landkreis Haßberge. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 9,24 kW pro Einwohner setzen Hofheim i. UFr. deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Haßberge

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Hofheim i. UFr. vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Hofheim i. UFr.: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

54,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

36 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

63 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Hofheim i. UFr. ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 80 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,7 kWp. 74 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 36 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (63 Anlagen, 9,7 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 5.125 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 4 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Hofheim i. UFr.?

97461

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hofheim i. UFr. — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hofheim i. UFr. gibt es laut solarzubau.de aktuell 867 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 47,3 MW. Das entspricht 9,24 kW pro Einwohner.
310 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hofheim i. UFr. [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hofheim-i-ufr/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hofheim i. UFr. installiert?

In Hofheim i. UFr. sind 47,3 MW PV-Leistung in 867 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 26 im Landkreis Haßberge. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.125 Einwohner entspricht der Bestand 9,24 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hofheim i. UFr. im Vergleich da?

Mit 9,24 kW pro Einwohner liegt Hofheim i. UFr. über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Haßberge belegt Hofheim i. UFr. Platz 10 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hofheim i. UFr.?

In Hofheim i. UFr. sind 310 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Hofheim i. UFr. liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hofheim i. UFr.?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hofheim i. UFr. 9,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hofheim i. UFr. üblich?

Eine typische Dachanlage in Hofheim i. UFr. hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 693 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Hofheim i. UFr. stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 74 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 128 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hofheim i. UFr.?

Hofheim i. UFr. liegt im Landkreis Haßberge im Bundesland Bayern. Im Landkreis Haßberge gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hofheim i. UFr.?

In Hofheim i. UFr. entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 9,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hofheim i. UFr.?

In Hofheim i. UFr. wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (34 kW). Das sind -45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Hofheim i. UFr.?

In Hofheim i. UFr. wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (9,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hofheim i. UFr.?

In Hofheim i. UFr. wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.