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59 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Schwarzwald-Baar-Kreis

Photovoltaik in Villingen-Schwenningen

Solaranlagen
5.003 Anlagen
Installierte Leistung
82,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,92 kW pro Kopf

41 % unter Bundesdurchschnitt

5.003 Anlagen mit 82,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Villingen-Schwenningen?

Villingen-Schwenningen, Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 5.003 Solaranlagen und 82,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 89.756 Einwohner sind das 0,92 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Villingen-Schwenningen liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Villingen-Schwenningen damit Platz 20 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,1 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 51 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,92

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,7

%

2.539 Speicher bei 5.003 Anlagen

Installiert

82,1 MW

Zubau 12 Mon.

7,1 MW

+9 %

Solaranlagen

5.003

Einwohner

89.756

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Villingen-Schwenningen?

Segmentierter PV-Zubau in Villingen-Schwenningen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Villingen-Schwenningen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▲ +8 %
  • Gewerbe▼ -74 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Villingen-Schwenningen: 7.102 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03467November 2025: 19 kW, Vorjahr 16 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 20 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 37 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 62 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 52 kWAugust 2026: 47 kW, Vorjahr 48 kWSeptember 2026: 32 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2026: 13 kW, Vorjahr 37 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0335669November 2025: 425 kW, Vorjahr 557 kWDezember 2025: 534 kW, Vorjahr 582 kWJanuar 2026: 266 kW, Vorjahr 532 kWFebruar 2026: 338 kW, Vorjahr 276 kWMärz 2026: 251 kW, Vorjahr 298 kWApril 2026: 430 kW, Vorjahr 383 kWMai 2026: 398 kW, Vorjahr 364 kWJuni 2026: 472 kW, Vorjahr 387 kWJuli 2026: 669 kW, Vorjahr 443 kWAugust 2026: 427 kW, Vorjahr 221 kWSeptember 2026: 559 kW, Vorjahr 447 kWOktober 2026: 504 kW, Vorjahr 383 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
07962kNovember 2025: 206 kW, Vorjahr 445 kWDezember 2025: 94 kW, Vorjahr 1.592 kWJanuar 2026: 504 kW, Vorjahr 512 kWFebruar 2026: 90 kW, Vorjahr 842 kWMärz 2026: 92 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 420 kWJuni 2026: 161 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 306 kWAugust 2026: 76 kW, Vorjahr 233 kWSeptember 2026: 53 kWOktober 2026: 62 kW, Vorjahr 538 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k3kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3.472 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
305 421 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
447 5,3 MW +8 %
Gewerbe
>30 kWp
17 1,3 MW -74 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 774 7,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Villingen-Schwenningen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Villingen-Schwenningen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Villingen-Schwenningen 627 Speicher mit zusammen 6,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+13 %
Anlagen
365
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+32 %
Anlagen
246
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-11 %
Anlagen
12
Kapazität
656 kWh
Ø/Anlage
54,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
627
Kapazität
6,2 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Villingen-Schwenningen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Villingen-Schwenningen 0,92 kW
Ø Schwarzwald-Baar-Kreis 1,60 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Villingen-Schwenningen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Villingen-Schwenningen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.539 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Villingen-Schwenningen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 5.003 Solaranlagen in Villingen-Schwenningen eine Leistung von 82,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Villingen-Schwenningen rangiert auf Platz 20 von 20 im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Villingen-Schwenningen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

774 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Villingen-Schwenningen prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 72 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,7 kWp. 1.134 Balkonkraftwerke sind registriert, 305 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 51 % liegt Villingen-Schwenningen weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 79 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (774 Anlagen, 7,1 MW) gehört Villingen-Schwenningen zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 49 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Villingen-Schwenningen?

780487805078052780547805678089

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Villingen-Schwenningen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Villingen-Schwenningen gibt es laut solarzubau.de aktuell 5.003 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 82,1 MW. Das entspricht 0,92 kW pro Einwohner.
2.539 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Villingen-Schwenningen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-villingen-schwenningen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Villingen-Schwenningen installiert?

In Villingen-Schwenningen sind 82,1 MW PV-Leistung in 5.003 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 20 im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 89.756 Einwohner entspricht der Bestand 0,92 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Villingen-Schwenningen im Vergleich da?

Mit 0,92 kW pro Einwohner liegt Villingen-Schwenningen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis belegt Villingen-Schwenningen Platz 20 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Villingen-Schwenningen?

In Villingen-Schwenningen sind 2.539 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,7 % bezogen auf die Solaranlagen. In Villingen-Schwenningen ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Villingen-Schwenningen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Villingen-Schwenningen 7,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 774 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 79 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Villingen-Schwenningen üblich?

Eine typische Dachanlage in Villingen-Schwenningen hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.584 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Villingen-Schwenningen stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.134 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Villingen-Schwenningen?

Villingen-Schwenningen liegt im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Villingen-Schwenningen?

In Villingen-Schwenningen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 447 neuen Anlagen und 5,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 17 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Villingen-Schwenningen?

In Villingen-Schwenningen wurden in den letzten 12 Monaten 305 Balkonkraftwerke registriert (421 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Villingen-Schwenningen?

In Villingen-Schwenningen wurden in den letzten 12 Monaten 774 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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