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63 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ortenaukreis

Photovoltaik in Offenburg

Solaranlagen
4.000 Anlagen
Installierte Leistung
61,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,98 kW pro Kopf

37 % unter Bundesdurchschnitt

4.000 Anlagen mit 61,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Offenburg?

Offenburg, Landkreis Ortenaukreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 61,7 MW, verteilt auf 4.000 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 62.993 Einwohner sind das 0,98 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Offenburg liegt damit 37 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 51 Regionen in diesem Umfeld belegt Offenburg damit Platz 49 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,7 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,98

kW
▼ -37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

1.917 Speicher bei 4.000 Anlagen

Installiert

61,7 MW

Zubau 12 Mon.

7,7 MW

+13 %

Solaranlagen

4.000

Einwohner

62.993

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Offenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Offenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Offenburg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -28 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Offenburg: 7.725 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02754November 2025: 23 kW, Vorjahr 19 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 49 kW, Vorjahr 29 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 34 kW, Vorjahr 45 kWJuli 2026: 50 kW, Vorjahr 48 kWAugust 2026: 54 kW, Vorjahr 34 kWSeptember 2026: 36 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2026: 23 kW, Vorjahr 40 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0293586November 2025: 352 kW, Vorjahr 359 kWDezember 2025: 150 kW, Vorjahr 283 kWJanuar 2026: 146 kW, Vorjahr 314 kWFebruar 2026: 194 kW, Vorjahr 344 kWMärz 2026: 345 kW, Vorjahr 379 kWApril 2026: 240 kW, Vorjahr 571 kWMai 2026: 246 kW, Vorjahr 243 kWJuni 2026: 323 kW, Vorjahr 392 kWJuli 2026: 571 kW, Vorjahr 586 kWAugust 2026: 249 kW, Vorjahr 302 kWSeptember 2026: 270 kW, Vorjahr 257 kWOktober 2026: 162 kW, Vorjahr 207 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05131kNovember 2025: 646 kW, Vorjahr 154 kWDezember 2025: 263 kWJanuar 2026: 263 kW, Vorjahr 760 kWFebruar 2026: 79 kW, Vorjahr 1.026 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 486 kW, Vorjahr 36 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 39 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 81 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 196 kWOktober 2026: 98 kW, Vorjahr 297 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k4kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 2.144 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 3.695 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
297 391 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
278 3,3 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
13 1,9 MW -28 %
Freifläche
Freifläche
1 2,1 MW —
Gesamt 595 7,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Offenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Offenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Offenburg 415 Speicher mit zusammen 3,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
275
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
129
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-9 %
Anlagen
6
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
44,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
415
Kapazität
3,6 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Offenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Offenburg 0,98 kW
Ø Ortenaukreis 1,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Offenburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Offenburg auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Offenburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.917 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 4.000 Solaranlagen in Offenburg eine Leistung von 61,7 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Offenburg belegt aktuell Platz 49 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Offenburg mit 0,98 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Ortenaukreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Offenburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

595 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt Offenburg vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 70 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 41 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

123 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Offenburg baut langsamer aus als der Bund (41 % darunter) und liegt unter dem Tempo Baden-Württembergs; 595 Anlagen mit 7,7 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 30 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Offenburg?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Offenburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Offenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 61,7 MW. Das entspricht 0,98 kW pro Einwohner.
1.917 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Offenburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-offenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Offenburg installiert?

In Offenburg sind 61,7 MW PV-Leistung in 4.000 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 49 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 62.993 Einwohner entspricht der Bestand 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Offenburg im Vergleich da?

Mit 0,98 kW pro Einwohner liegt Offenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ortenaukreis belegt Offenburg Platz 49 von 51. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Offenburg?

In Offenburg sind 1.917 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Offenburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Offenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Offenburg 7,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 595 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 123 Watt in zwölf Monaten, rund 41 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Offenburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Offenburg hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.799 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 70 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Offenburg stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 41 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 997 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Offenburg?

Offenburg liegt im Landkreis Ortenaukreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ortenaukreis gibt es insgesamt 51 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Offenburg?

In Offenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 278 neuen Anlagen und 3,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Offenburg?

In Offenburg wurden in den letzten 12 Monaten 297 Balkonkraftwerke registriert (391 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Offenburg?

In Offenburg wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (2,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Offenburg?

In Offenburg wurden in den letzten 12 Monaten 595 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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