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157 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Simbach a. Inn

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.456 Anlagen mit 24,4 MW Gesamtleistung

Simbach a. Inn, Landkreis Rottal-Inn (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.456 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 24,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 10.261 Einwohnern entspricht das 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Simbach a. Inn liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 31 von 31 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 31 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,38

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

31,0

%

452 Speicher bei 1.456 Anlagen

Installiert

24,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+4 %

Solaranlagen

1.456

Einwohner

10.261

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Simbach a. Inn?

Segmentierter PV-Zubau in Simbach a. Inn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Simbach a. Inn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbe▼ -80 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Simbach a. Inn: 932 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0132263September 2025: 87 kW, Vorjahr 126 kWOktober 2025: 83 kW, Vorjahr 101 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 82 kWDezember 2025: 44 kW, Vorjahr 263 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 178 kWFebruar 2026: 22 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 62 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 76 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 73 kW, Vorjahr 90 kWJuni 2026: 96 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 101 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 40 kW, Vorjahr 62 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0178356September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 36 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 356 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 50 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 183 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01k2kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2.229 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 51 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
63 755 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
3 126 kW -80 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 107 932 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Simbach a. Inn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Simbach a. Inn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Simbach a. Inn 105 Speicher mit zusammen 965 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
55
Kapazität
286 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
48
Kapazität
591 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
88 kWh
Ø/Anlage
44 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
105
Kapazität
965 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Simbach a. Inn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Simbach a. Inn 2,38 kW
Ø Rottal-Inn 6,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Simbach a. Inn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Simbach a. Inn auf?

Auffällig hoch: 31 % aller Solaranlagen in Simbach a. Inn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Simbach a. Inn aus. Insgesamt 1.456 Anlagen mit 24,4 MW machen das möglich.

Einordnung

Platz 31 von 31 im Landkreis Rottal-Inn: Simbach a. Inn liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Simbach a. Inn mit 2,38 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Simbach a. Inn?

84359

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Simbach a. Inn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Simbach a. Inn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.456 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,4 MW. Das entspricht 2,38 kW pro Einwohner.
452 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 31,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Simbach a. Inn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-simbach-a-inn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Simbach a. Inn installiert?

In Simbach a. Inn sind 24,4 MW PV-Leistung in 1.456 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.261 Einwohner entspricht der Bestand 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Simbach a. Inn im Vergleich da?

Mit 2,38 kW pro Einwohner liegt Simbach a. Inn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Simbach a. Inn Platz 31 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Simbach a. Inn?

In Simbach a. Inn sind 452 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 31,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Simbach a. Inn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Simbach a. Inn 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 107 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Simbach a. Inn?

Simbach a. Inn liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Simbach a. Inn?

In Simbach a. Inn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 63 neuen Anlagen und 755 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Simbach a. Inn?

In Simbach a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (51 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Simbach a. Inn?

In Simbach a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 107 neue Solaranlagen mit insgesamt 932 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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