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153 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Fürth

Photovoltaik in Langenzenn

53 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.425 Anlagen mit 24,2 MW Gesamtleistung

Langenzenn, Landkreis Fürth in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.425 Solaranlagen und 24,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 10.438 Einwohner sind das 2,32 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Langenzenn liegt damit 53 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 14 Regionen in diesem Umfeld belegt Langenzenn damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,0 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,32

kW
▲ +53 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,9

%

640 Speicher bei 1.425 Anlagen

Installiert

24,2 MW

Zubau 12 Mon.

2,0 MW

+8 %

Solaranlagen

1.425

Einwohner

10.438

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Langenzenn?

Segmentierter PV-Zubau in Langenzenn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Langenzenn verschiebt sich: Gewerbe legt um 118 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+118 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbe▲ +118 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Langenzenn: 1.963 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 17 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
072144September 2025: 144 kW, Vorjahr 110 kWOktober 2025: 109 kW, Vorjahr 108 kWNovember 2025: 119 kW, Vorjahr 139 kWDezember 2025: 87 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 143 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 59 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 87 kWMai 2026: 72 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 118 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 111 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 62 kW, Vorjahr 122 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0347694September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 140 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWJanuar 2026: 694 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
97 117 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
93 1,2 MW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
1 694 kW +118 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 191 2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Langenzenn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Langenzenn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Langenzenn 136 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
78
Kapazität
443 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-8 %
Anlagen
52
Kapazität
704 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
228 kWh
Ø/Anlage
38 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
136
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
10,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Langenzenn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Langenzenn 2,32 kW
Ø Fürth 2,05 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Langenzenn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Langenzenn auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 640 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Langenzenn setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Langenzenn erzeugt 1,5-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.425 Anlagen liefern zusammen 24,2 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Langenzenn rangiert auf Platz 6 von 14 im Landkreis Fürth – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. 2,32 kW pro Kopf heben Langenzenn auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Fürth

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Langenzenn?

905799061791469

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Langenzenn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Langenzenn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.425 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,2 MW. Das entspricht 2,32 kW pro Einwohner.
640 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Langenzenn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-langenzenn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Langenzenn installiert?

In Langenzenn sind 24,2 MW PV-Leistung in 1.425 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 14 im Landkreis Fürth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.438 Einwohner entspricht der Bestand 2,32 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Langenzenn im Vergleich da?

Mit 2,32 kW pro Einwohner liegt Langenzenn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Fürth belegt Langenzenn Platz 6 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Langenzenn?

In Langenzenn sind 640 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Langenzenn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Langenzenn 2,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 191 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Langenzenn?

Langenzenn liegt im Landkreis Fürth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Fürth gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Langenzenn?

In Langenzenn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 93 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Langenzenn?

In Langenzenn wurden in den letzten 12 Monaten 97 Balkonkraftwerke registriert (117 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Langenzenn?

In Langenzenn wurden in den letzten 12 Monaten 191 neue Solaranlagen mit insgesamt 2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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