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8,2× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Falkenberg

Solaranlagen
1.190 Anlagen
Installierte Leistung
50,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
12,86 kW pro Kopf

8,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Falkenberg?

Falkenberg, Landkreis Rottal-Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.190 Solaranlagen und 50,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.921 Einwohnern entspricht das 12,86 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Falkenberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (8,2-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 5 von 31 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 2 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 20 % und eine mittlere Anlagengröße von 42 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

12,86

kW
▲ 8,2× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

20,2

%

240 Speicher bei 1.190 Anlagen

Installiert

50,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+2 %

Solaranlagen

1.190

Einwohner

3.921

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Falkenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Falkenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Falkenberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-25 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -44 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -67 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Falkenberg: 1.023 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 2 kWMai 2026: 2 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0151301November 2025: 25 kW, Vorjahr 182 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 86 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 301 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 74 kW, Vorjahr 56 kWApril 2026: 63 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 105 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 108 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 78 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 81 kW, Vorjahr 97 kWSeptember 2026: 39 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2026: 102 kW, Vorjahr 68 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0407813November 2025: 277 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 813 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 10 kW -44 %
Heimsegment
2–30 kWp
48 726 kW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
2 277 kW -67 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 57 1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Falkenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Falkenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkenberg 44 Speicher mit zusammen 588 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +83 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-55 %
Anlagen
10
Kapazität
56 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+83 %
Anlagen
32
Kapazität
460 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
62 kWh
Ø/Anlage
62 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
588 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Falkenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Falkenberg 12,86 kW
Ø Rottal-Inn 7,06 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Falkenberg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Falkenberg auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 12,86 kW pro Einwohner kann Falkenberg rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Falkenberg gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 12,86 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 1.190 Anlagen kommen zusammen auf 50,4 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Rottal-Inn belegt Falkenberg Platz 5 von 31 – ganze 388 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Falkenberg mit 12,86 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Falkenberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

42,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

20 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

57 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Falkenberg prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 86 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 14,5 kWp. 54 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 20 % der Anlagen in Falkenberg haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (57 Anlagen, 1,0 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 3.921 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 45 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Falkenberg?

84326

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Falkenberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Falkenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.190 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50,4 MW. Das entspricht 12,86 kW pro Einwohner.
240 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 20,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Falkenberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-falkenberg-09277119/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Falkenberg installiert?

In Falkenberg sind 50,4 MW PV-Leistung in 1.190 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.921 Einwohner entspricht der Bestand 12,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Falkenberg im Vergleich da?

Mit 12,86 kW pro Einwohner liegt Falkenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Falkenberg Platz 5 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Falkenberg?

In Falkenberg sind 240 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 20,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Falkenberg liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Falkenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkenberg 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 261 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Falkenberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Falkenberg hat 14,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.027 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 86 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Falkenberg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 54 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 41 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Falkenberg?

Falkenberg liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Falkenberg?

In Falkenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 48 neuen Anlagen und 726 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Falkenberg?

In Falkenberg wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (10 kW). Das sind -44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Falkenberg?

In Falkenberg wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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