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842 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Falkenberg

8,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Falkenberg, Landkreis Rottal-Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.174 Solaranlagen und 50,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.921 Einwohnern entspricht das 12,80 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Falkenberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (8,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 5 von 31 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 2 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 19 % und eine mittlere Anlagengröße von 43 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

12,80

kW
▲ +742 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

19,4

%

228 Speicher bei 1.174 Anlagen

Installiert

50,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+2 %

Solaranlagen

1.174

Einwohner

3.921

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Falkenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Falkenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Falkenberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 8 kW -61 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 601 kW -46 %
Gewerbe
>30 kWp
2 277 kW -71 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 49 913 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Falkenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Falkenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkenberg 38 Speicher mit zusammen 492 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +57 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-54 %
Anlagen
10
Kapazität
68 kWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+57 %
Anlagen
26
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
50 kWh
Ø/Anlage
50 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
492 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Falkenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Falkenberg 12,80 kW
Ø Rottal-Inn 6,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Falkenberg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Falkenberg auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 12,80 kW pro Einwohner kann Falkenberg rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Falkenberg gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 12,80 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 1.174 Anlagen erzeugen zusammen 50,2 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Rottal-Inn belegt Falkenberg Platz 5 von 31 – ganze 395 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Falkenberg mit 12,80 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

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Welche Postleitzahl gehört zu Falkenberg?

84326

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Falkenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Falkenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.174 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50,2 MW. Das entspricht 12,80 kW pro Einwohner.
228 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 19,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Falkenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-falkenberg-09277119/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Falkenberg installiert?

In Falkenberg sind 50,2 MW PV-Leistung in 1.174 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.921 Einwohner entspricht der Bestand 12,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Falkenberg im Vergleich da?

Mit 12,80 kW pro Einwohner liegt Falkenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Falkenberg Platz 5 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Falkenberg?

In Falkenberg sind 228 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 19,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Falkenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkenberg 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 49 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Falkenberg?

Falkenberg liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Falkenberg?

In Falkenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 40 neuen Anlagen und 601 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Falkenberg?

In Falkenberg wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Das sind -61 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Falkenberg?

In Falkenberg wurden in den letzten 12 Monaten 49 neue Solaranlagen mit insgesamt 913 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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