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13,1× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Gangkofen

Solaranlagen
1.716 Anlagen
Installierte Leistung
125,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
20,42 kW pro Kopf

13,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Gangkofen?

Gangkofen, Landkreis Rottal-Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.716 Solaranlagen und 125,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.161 Einwohner sind das 20,42 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Gangkofen liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (13,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Gangkofen damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,4 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 24 % und eine mittlere Anlagengröße von 73 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

20,42

kW
▲ 13,1× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

23,9

%

410 Speicher bei 1.716 Anlagen

Installiert

125,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+2 %

Solaranlagen

1.716

Einwohner

6.161

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gangkofen?

Segmentierter PV-Zubau in Gangkofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Gangkofen: +44 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+44 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +44 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbe▼ -66 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gangkofen: 2.372 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036November 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 4 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0164327November 2025: 76 kW, Vorjahr 56 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 80 kWJanuar 2026: 131 kW, Vorjahr 327 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWMärz 2026: 153 kW, Vorjahr 60 kWApril 2026: 101 kW, Vorjahr 82 kWMai 2026: 34 kW, Vorjahr 139 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 67 kWJuli 2026: 181 kW, Vorjahr 84 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 116 kWSeptember 2026: 115 kW, Vorjahr 114 kWOktober 2026: 74 kW, Vorjahr 12 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0401802November 2025: 0 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 97 kW, Vorjahr 802 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 135 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 153 kWJuni 2026: 52 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k3kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3.062 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 995 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 995 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 31 kW +44 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 961 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
5 384 kW -66 %
Freifläche
Freifläche
1 995 kW —
Gesamt 90 2,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gangkofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gangkofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gangkofen 64 Speicher mit zusammen 849 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
26
Kapazität
148 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+32 %
Anlagen
37
Kapazität
520 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
180 kWh
Ø/Anlage
180 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
64
Kapazität
849 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Gangkofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gangkofen 20,42 kW
Ø Rottal-Inn 7,06 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Gangkofen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Gangkofen auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 20,42 kW Photovoltaik – ein Wert, der Gangkofen weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Gangkofen gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 20,42 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 1.716 Anlagen kommen zusammen auf 125,8 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Mit Platz 2 von 31 und 674 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Gangkofen zu den Vorreitern im Landkreis Rottal-Inn. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 20,42 kW pro Einwohner setzen Gangkofen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Gangkofen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

73,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

24 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

90 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Gangkofen prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 80 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 15,1 kWp. 70 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Mit 24 % Speicherquote ist Gangkofen speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (90 Anlagen, 2,4 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 6.161 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 63 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Gangkofen?

84140

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gangkofen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gangkofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.716 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 125,8 MW. Das entspricht 20,42 kW pro Einwohner.
410 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 23,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gangkofen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gangkofen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gangkofen installiert?

In Gangkofen sind 125,8 MW PV-Leistung in 1.716 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.161 Einwohner entspricht der Bestand 20,42 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gangkofen im Vergleich da?

Mit 20,42 kW pro Einwohner liegt Gangkofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Gangkofen Platz 2 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gangkofen?

In Gangkofen sind 410 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 23,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Gangkofen liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gangkofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gangkofen 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 90 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 385 Watt in zwölf Monaten, das 1,8-Fache des Bundesdurchschnitts und etwa das Landestempo Bayerns. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Gangkofen üblich?

Eine typische Dachanlage in Gangkofen hat 15,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.370 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Gangkofen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 70 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 102 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gangkofen?

Gangkofen liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gangkofen?

In Gangkofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 995 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 60 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gangkofen?

In Gangkofen wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (31 kW). Das sind +44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Gangkofen?

In Gangkofen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (995 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gangkofen?

In Gangkofen wurden in den letzten 12 Monaten 90 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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