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13,7× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Hebertsfelden

Solaranlagen
1.128 Anlagen
Installierte Leistung
77,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
21,44 kW pro Kopf

13,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hebertsfelden?

Hebertsfelden, Landkreis Rottal-Inn (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 1.128 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 77,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.633 Einwohnern entspricht das 21,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Hebertsfelden liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (13,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 1 von 31 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 2 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 23 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 69 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

21,44

kW
▲ 13,7× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

23,3

%

263 Speicher bei 1.128 Anlagen

Installiert

77,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+2 %

Solaranlagen

1.128

Einwohner

3.633

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hebertsfelden?

Segmentierter PV-Zubau in Hebertsfelden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Hebertsfelden wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -41 %
  • Heimsegment▲ +11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hebertsfelden: 1.262 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 0 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0103205November 2025: 205 kW, Vorjahr 64 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 133 kW, Vorjahr 160 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 89 kWMärz 2026: 34 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 43 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 54 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 76 kWJuli 2026: 44 kW, Vorjahr 133 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 135 kW, Vorjahr 38 kWOktober 2026: 31 kW, Vorjahr 84 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
094188November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 169 kW, Vorjahr 188 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 48 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
12 18 kW -41 %
Heimsegment
2–30 kWp
57 903 kW +11 %
Gewerbe
>30 kWp
3 217 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 74 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hebertsfelden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hebertsfelden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hebertsfelden 55 Speicher mit zusammen 921 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 16,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
21
Kapazität
135 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
32
Kapazität
458 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
328 kWh
Ø/Anlage
164 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
921 kWh
Ø/Anlage
16,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hebertsfelden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hebertsfelden 21,44 kW
Ø Rottal-Inn 7,06 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hebertsfelden hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hebertsfelden auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 21,44 kW Solarleistung pro Einwohner machen Hebertsfelden zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mit 21,44 kW pro Kopf setzt Hebertsfelden bundesweit Maßstäbe. Die 1.128 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 77,9 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Hebertsfelden führt das Feld im Landkreis Rottal-Inn deutlich an: Platz 1 von 31, 713 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Hebertsfelden mit 21,44 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Hebertsfelden: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

69,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

23 %

seltener als im Bundesschnitt (~40 %)

Neu in 12 Monaten

74 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Hebertsfelden ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 81 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 14,2 kWp. 72 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 23 % der Anlagen in Hebertsfelden haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (74 Anlagen, 1,3 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 3.633 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 0 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hebertsfelden?

8433284337

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hebertsfelden — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hebertsfelden gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.128 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 77,9 MW. Das entspricht 21,44 kW pro Einwohner.
263 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 23,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hebertsfelden [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hebertsfelden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hebertsfelden installiert?

In Hebertsfelden sind 77,9 MW PV-Leistung in 1.128 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.633 Einwohner entspricht der Bestand 21,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hebertsfelden im Vergleich da?

Mit 21,44 kW pro Einwohner liegt Hebertsfelden über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Hebertsfelden Platz 1 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hebertsfelden?

In Hebertsfelden sind 263 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 23,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Hebertsfelden liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hebertsfelden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hebertsfelden 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 74 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 347 Watt in zwölf Monaten, das 1,7-Fache des Bundesdurchschnitts und etwa das Landestempo Bayerns. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hebertsfelden üblich?

Eine typische Dachanlage in Hebertsfelden hat 14,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 916 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Hebertsfelden stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 72 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 71 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hebertsfelden?

Hebertsfelden liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hebertsfelden?

In Hebertsfelden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 57 neuen Anlagen und 903 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hebertsfelden?

In Hebertsfelden wurden in den letzten 12 Monaten 12 Balkonkraftwerke registriert (18 kW). Das sind -41 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hebertsfelden?

In Hebertsfelden wurden in den letzten 12 Monaten 74 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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