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Solar-Vorreiter
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Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Pfarrkirchen

Solaranlagen
1.872 Anlagen
Installierte Leistung
42,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,36 kW pro Kopf

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Pfarrkirchen?

Pfarrkirchen, Landkreis Rottal-Inn (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 1.872 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 42,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 12.764 Einwohnern entspricht das 3,36 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Pfarrkirchen liegt damit 115 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 28 von 31 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,2 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 34 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,36

kW
▲ +115 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,8

%

633 Speicher bei 1.872 Anlagen

Installiert

42,9 MW

Zubau 12 Mon.

6,2 MW

+14 %

Solaranlagen

1.872

Einwohner

12.764

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfarrkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Pfarrkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Pfarrkirchen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 40 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+40 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +40 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pfarrkirchen: 6.165 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612November 2025: 10 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0206411November 2025: 169 kW, Vorjahr 102 kWDezember 2025: 52 kW, Vorjahr 50 kWJanuar 2026: 140 kW, Vorjahr 411 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 230 kWMärz 2026: 93 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 152 kW, Vorjahr 137 kWMai 2026: 61 kW, Vorjahr 147 kWJuni 2026: 141 kW, Vorjahr 144 kWJuli 2026: 230 kW, Vorjahr 235 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 17 kWSeptember 2026: 139 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2026: 26 kW, Vorjahr 89 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
096191November 2025: 0 kWDezember 2025: 125 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 71 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 191 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 108 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 99 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k4kNovember 2025: 4.385 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 999 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
58 76 kW +40 %
Heimsegment
2–30 kWp
96 1,3 MW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
5 416 kW —
Freifläche
Freifläche
1 4,4 MW —
Gesamt 161 6,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfarrkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfarrkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfarrkirchen 124 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-27 %
Anlagen
60
Kapazität
292 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
59
Kapazität
769 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
162 kWh
Ø/Anlage
54 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
124
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
10,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Pfarrkirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfarrkirchen 3,36 kW
Ø Rottal-Inn 7,06 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Pfarrkirchen hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Pfarrkirchen auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Pfarrkirchen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Pfarrkirchen kommen auf jeden Einwohner 3,36 kW Solarleistung. 1.872 Anlagen mit insgesamt 42,9 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Pfarrkirchen positioniert sich im Landkreis Rottal-Inn auf Platz 28 von 31 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Pfarrkirchen mit 3,36 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Pfarrkirchen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

22,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

34 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

161 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Pfarrkirchen vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 83 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 12,3 kWp. Mit 183 Steckersolargeräten (58 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Pfarrkirchen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 34 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Pfarrkirchen verbreitet, aber kein Automatismus.

Pfarrkirchen baut derzeit schneller aus als der Bund: 161 neue Anlagen mit 6,2 MW in zwölf Monaten entsprechen 483 Watt je Einwohner, das 2,3-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 110 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Pfarrkirchen?

8434784389

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfarrkirchen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfarrkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.872 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 42,9 MW. Das entspricht 3,36 kW pro Einwohner.
633 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfarrkirchen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfarrkirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfarrkirchen installiert?

In Pfarrkirchen sind 42,9 MW PV-Leistung in 1.872 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.764 Einwohner entspricht der Bestand 3,36 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfarrkirchen im Vergleich da?

Mit 3,36 kW pro Einwohner liegt Pfarrkirchen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Pfarrkirchen Platz 28 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfarrkirchen?

In Pfarrkirchen sind 633 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Pfarrkirchen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfarrkirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfarrkirchen 6,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 161 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 483 Watt in zwölf Monaten, das 2,3-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Pfarrkirchen üblich?

Eine typische Dachanlage in Pfarrkirchen hat 12,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.545 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 83 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Pfarrkirchen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 183 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfarrkirchen?

Pfarrkirchen liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfarrkirchen?

In Pfarrkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 4,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 96 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfarrkirchen?

In Pfarrkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 58 Balkonkraftwerke registriert (76 kW). Das sind +40 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Pfarrkirchen?

In Pfarrkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfarrkirchen?

In Pfarrkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 161 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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