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36 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Kreis Neuss

Photovoltaik in Meerbusch

64 % unter Bundesdurchschnitt

3.562 Anlagen mit 31,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Meerbusch, Landkreis Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.562 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 57.078 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Meerbusch liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 8 Regionen in diesem Umfeld belegt Meerbusch damit Platz 8 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,4 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 56 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,8 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

55,5

%

1.978 Speicher bei 3.562 Anlagen

Installiert

31,4 MW

Zubau 12 Mon.

4,4 MW

+14 %

Solaranlagen

3.562

Einwohner

57.078

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Meerbusch?

Segmentierter PV-Zubau in Meerbusch — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Meerbusch trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+18 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +18 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▼ -44 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Meerbusch: 4.422 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03060September 2025: 14 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 25 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 15 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 26 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 60 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 31 kW, Vorjahr 29 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0272543September 2025: 295 kW, Vorjahr 300 kWOktober 2025: 308 kW, Vorjahr 543 kWNovember 2025: 330 kW, Vorjahr 451 kWDezember 2025: 272 kW, Vorjahr 322 kWJanuar 2026: 242 kW, Vorjahr 225 kWFebruar 2026: 244 kW, Vorjahr 292 kWMärz 2026: 231 kW, Vorjahr 376 kWApril 2026: 400 kW, Vorjahr 344 kWMai 2026: 524 kW, Vorjahr 226 kWJuni 2026: 302 kW, Vorjahr 359 kWJuli 2026: 412 kW, Vorjahr 388 kWAugust 2026: 251 kW, Vorjahr 239 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
078155September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 127 kWDezember 2025: 76 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 31 kWFebruar 2026: 155 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 141 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
227 311 kW +18 %
Heimsegment
2–30 kWp
350 3,8 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
3 261 kW -44 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 586 4,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Meerbusch zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Meerbusch, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Meerbusch 474 Speicher mit zusammen 4,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
284
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
179
Kapazität
2,5 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
7
Kapazität
375 kWh
Ø/Anlage
53,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
474
Kapazität
4,5 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Meerbusch im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Meerbusch 0,55 kW
Ø Rhein-Kreis Neuss 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Meerbusch hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Meerbusch auf?

Mit einer Speicherquote von 56 % gehört Meerbusch zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.978 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Meerbusch zählt bislang 3.562 Solaranlagen mit 31,4 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Meerbusch rangiert auf Platz 8 von 8 im Landkreis Rhein-Kreis Neuss – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Meerbusch mit 0,55 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Meerbusch?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Meerbusch — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Meerbusch gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.562 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,4 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
1.978 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 55,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Meerbusch [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-meerbusch/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Meerbusch installiert?

In Meerbusch sind 31,4 MW PV-Leistung in 3.562 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 8 im Landkreis Rhein-Kreis Neuss. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 57.078 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Meerbusch im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Meerbusch unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Kreis Neuss belegt Meerbusch Platz 8 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Meerbusch?

In Meerbusch sind 1.978 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 55,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Meerbusch?

In den letzten 12 Monaten wurden in Meerbusch 4,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 586 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Meerbusch?

Meerbusch liegt im Landkreis Rhein-Kreis Neuss im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Meerbusch?

In Meerbusch entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 350 neuen Anlagen und 3,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 227 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Meerbusch?

In Meerbusch wurden in den letzten 12 Monaten 227 Balkonkraftwerke registriert (311 kW). Das sind +18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Meerbusch?

In Meerbusch wurden in den letzten 12 Monaten 586 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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