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64 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Kreis Neuss

Photovoltaik in Grevenbroich

36 % unter Bundesdurchschnitt

4.592 Anlagen mit 63,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Grevenbroich, Landkreis Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 63,9 MW, verteilt auf 4.592 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 65.983 Einwohner sind das 0,97 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Grevenbroich liegt damit 36 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 8 Regionen in diesem Umfeld belegt Grevenbroich damit Platz 4 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,6 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,97

kW
▼ -36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,6

%

2.322 Speicher bei 4.592 Anlagen

Installiert

63,9 MW

Zubau 12 Mon.

7,6 MW

+12 %

Solaranlagen

4.592

Einwohner

65.983

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Grevenbroich?

Segmentierter PV-Zubau in Grevenbroich — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Grevenbroich verschiebt sich: Gewerbe legt um 50 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+50 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbe▲ +50 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Grevenbroich: 7.637 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04998September 2025: 41 kW, Vorjahr 37 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 24 kWNovember 2025: 17 kW, Vorjahr 18 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 20 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 52 kW, Vorjahr 65 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 98 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 61 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 60 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0292583September 2025: 368 kW, Vorjahr 477 kWOktober 2025: 366 kW, Vorjahr 451 kWNovember 2025: 217 kW, Vorjahr 583 kWDezember 2025: 325 kW, Vorjahr 376 kWJanuar 2026: 337 kW, Vorjahr 294 kWFebruar 2026: 276 kW, Vorjahr 319 kWMärz 2026: 545 kW, Vorjahr 367 kWApril 2026: 279 kW, Vorjahr 460 kWMai 2026: 327 kW, Vorjahr 457 kWJuni 2026: 324 kW, Vorjahr 356 kWJuli 2026: 510 kW, Vorjahr 539 kWAugust 2026: 241 kW, Vorjahr 241 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
010002kSeptember 2025: 64 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2025: 259 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 531 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 460 kWFebruar 2026: 50 kWMärz 2026: 77 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 69 kWMai 2026: 204 kWJuni 2026: 293 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 302 kWAugust 2026: 1.999 kW, Vorjahr 518 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
313 424 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
391 4,1 MW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
10 3,1 MW +50 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 716 7,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Grevenbroich zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Grevenbroich, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Grevenbroich 533 Speicher mit zusammen 5,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
372
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
158
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
774 kWh
Ø/Anlage
387 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
533
Kapazität
5,1 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Grevenbroich im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Grevenbroich 0,97 kW
Ø Rhein-Kreis Neuss 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Grevenbroich hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Grevenbroich auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Grevenbroich zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 2.322 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Grevenbroich stehen bislang 4.592 Solaranlagen mit insgesamt 63,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 4 von 8: Grevenbroich liegt im Landkreis Rhein-Kreis Neuss spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Grevenbroich mit 0,97 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Grevenbroich?

4151541516415174156950181

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Grevenbroich — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Grevenbroich gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.592 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,9 MW. Das entspricht 0,97 kW pro Einwohner.
2.322 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Grevenbroich [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-grevenbroich/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Grevenbroich installiert?

In Grevenbroich sind 63,9 MW PV-Leistung in 4.592 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 8 im Landkreis Rhein-Kreis Neuss. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 65.983 Einwohner entspricht der Bestand 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Grevenbroich im Vergleich da?

Mit 0,97 kW pro Einwohner liegt Grevenbroich unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Kreis Neuss belegt Grevenbroich Platz 4 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Grevenbroich?

In Grevenbroich sind 2.322 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Grevenbroich?

In den letzten 12 Monaten wurden in Grevenbroich 7,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 716 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Grevenbroich?

Grevenbroich liegt im Landkreis Rhein-Kreis Neuss im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Grevenbroich?

In Grevenbroich entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 391 neuen Anlagen und 4,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Grevenbroich?

In Grevenbroich wurden in den letzten 12 Monaten 313 Balkonkraftwerke registriert (424 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Grevenbroich?

In Grevenbroich wurden in den letzten 12 Monaten 716 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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