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38 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Städteregion Aachen

Photovoltaik in Eschweiler

62 % unter Bundesdurchschnitt

3.296 Anlagen mit 33,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Eschweiler, Landkreis Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.296 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 33,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 57.534 Einwohnern entspricht das 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Eschweiler liegt damit 62 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 10 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,8 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,58

kW
▼ -62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,3

%

1.593 Speicher bei 3.296 Anlagen

Installiert

33,1 MW

Zubau 12 Mon.

4,8 MW

+15 %

Solaranlagen

3.296

Einwohner

57.534

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eschweiler?

Segmentierter PV-Zubau in Eschweiler — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Eschweiler verschiebt sich: Gewerbe legt um 56 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+56 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -53 %
  • Gewerbe▲ +56 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Eschweiler: 4.822 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03060September 2025: 24 kW, Vorjahr 26 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 29 kWNovember 2025: 19 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 31 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 40 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 60 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
05151kSeptember 2025: 314 kW, Vorjahr 385 kWOktober 2025: 239 kW, Vorjahr 312 kWNovember 2025: 166 kW, Vorjahr 499 kWDezember 2025: 130 kW, Vorjahr 370 kWJanuar 2026: 153 kW, Vorjahr 190 kWFebruar 2026: 149 kW, Vorjahr 1.030 kWMärz 2026: 217 kW, Vorjahr 753 kWApril 2026: 195 kW, Vorjahr 438 kWMai 2026: 126 kW, Vorjahr 220 kWJuni 2026: 220 kW, Vorjahr 193 kWJuli 2026: 247 kW, Vorjahr 275 kWAugust 2026: 133 kW, Vorjahr 162 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06191kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 220 kWNovember 2025: 729 kW, Vorjahr 541 kWDezember 2025: 106 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 67 kW, Vorjahr 158 kWFebruar 2026: 74 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 1.237 kW, Vorjahr 280 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 162 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
212 320 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
218 2,3 MW -53 %
Gewerbe
>30 kWp
8 2,2 MW +56 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 438 4,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eschweiler zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eschweiler, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschweiler 333 Speicher mit zusammen 3,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
220
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
106
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
875 kWh
Ø/Anlage
145,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
333
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Eschweiler im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eschweiler 0,58 kW
Ø Städteregion Aachen 0,60 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Eschweiler hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Eschweiler auf?

1.593 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Eschweiler – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

33,1 MW Solarleistung aus 3.296 Anlagen – Eschweiler hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb der Städteregion Aachen steht Eschweiler auf Platz 8 von 10. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,57 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden Städteregion Aachen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Eschweiler?

5222452249

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eschweiler — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eschweiler gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.296 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,1 MW. Das entspricht 0,58 kW pro Einwohner.
1.593 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eschweiler [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eschweiler/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eschweiler installiert?

In Eschweiler sind 33,1 MW PV-Leistung in 3.296 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 10 Städteregion Aachen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 57.534 Einwohner entspricht der Bestand 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eschweiler im Vergleich da?

Mit 0,58 kW pro Einwohner liegt Eschweiler unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb Städteregion Aachen belegt Eschweiler Platz 8 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eschweiler?

In Eschweiler sind 1.593 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eschweiler?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschweiler 4,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 438 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eschweiler?

Eschweiler liegt Städteregion Aachen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Städteregion Aachen gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eschweiler?

In Eschweiler entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 218 neuen Anlagen und 2,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eschweiler?

In Eschweiler wurden in den letzten 12 Monaten 212 Balkonkraftwerke registriert (320 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eschweiler?

In Eschweiler wurden in den letzten 12 Monaten 438 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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