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52 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Kreis Neuss

Photovoltaik in Dormagen

48 % unter Bundesdurchschnitt

4.496 Anlagen mit 50,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Dormagen, Landkreis Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 4.496 Solaranlagen und 50,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 63.799 Einwohnern entspricht das 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Dormagen liegt damit 48 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 8 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,5 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 54 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,79

kW
▼ -48 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,6

%

2.408 Speicher bei 4.496 Anlagen

Installiert

50,3 MW

Zubau 12 Mon.

5,5 MW

+11 %

Solaranlagen

4.496

Einwohner

63.799

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dormagen?

Segmentierter PV-Zubau in Dormagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Dormagen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbe▲ +17 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dormagen: 5.527 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03060September 2025: 30 kW, Vorjahr 39 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 22 kWNovember 2025: 25 kW, Vorjahr 28 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 19 kWJanuar 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 23 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 52 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 49 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 40 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0347694September 2025: 363 kW, Vorjahr 543 kWOktober 2025: 234 kW, Vorjahr 327 kWNovember 2025: 264 kW, Vorjahr 341 kWDezember 2025: 182 kW, Vorjahr 408 kWJanuar 2026: 381 kW, Vorjahr 214 kWFebruar 2026: 399 kW, Vorjahr 231 kWMärz 2026: 327 kW, Vorjahr 281 kWApril 2026: 694 kW, Vorjahr 424 kWMai 2026: 450 kW, Vorjahr 277 kWJuni 2026: 335 kW, Vorjahr 205 kWJuli 2026: 449 kW, Vorjahr 446 kWAugust 2026: 296 kW, Vorjahr 282 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0131262September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 118 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 65 kWJanuar 2026: 115 kW, Vorjahr 203 kWFebruar 2026: 48 kWMärz 2026: 262 kW, Vorjahr 97 kWApril 2026: 99 kWMai 2026: 34 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWJuli 2026: 176 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
286 400 kW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
367 4,4 MW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
11 734 kW +17 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 668 5,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dormagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dormagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dormagen 517 Speicher mit zusammen 4,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +9 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
349
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+9 %
Anlagen
162
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
316 kWh
Ø/Anlage
79 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
517
Kapazität
4,6 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Dormagen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dormagen 0,79 kW
Ø Rhein-Kreis Neuss 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Dormagen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Dormagen auf?

Auffällig hoch: 54 % aller Solaranlagen in Dormagen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Dormagen stehen bislang 4.496 Solaranlagen mit insgesamt 50,3 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Dormagen bewegt sich mit Platz 5 von 8 nah am Landesschnitt des Landkreises Rhein-Kreis Neuss. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,79 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Dormagen?

4078941539415404154141542

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dormagen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dormagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.496 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50,3 MW. Das entspricht 0,79 kW pro Einwohner.
2.408 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dormagen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dormagen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dormagen installiert?

In Dormagen sind 50,3 MW PV-Leistung in 4.496 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 8 im Landkreis Rhein-Kreis Neuss. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 63.799 Einwohner entspricht der Bestand 0,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dormagen im Vergleich da?

Mit 0,79 kW pro Einwohner liegt Dormagen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Kreis Neuss belegt Dormagen Platz 5 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dormagen?

In Dormagen sind 2.408 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dormagen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dormagen 5,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 668 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dormagen?

Dormagen liegt im Landkreis Rhein-Kreis Neuss im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dormagen?

In Dormagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 367 neuen Anlagen und 4,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 11 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dormagen?

In Dormagen wurden in den letzten 12 Monaten 286 Balkonkraftwerke registriert (400 kW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dormagen?

In Dormagen wurden in den letzten 12 Monaten 668 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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