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111 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Baden-Württemberg

Photovoltaik im Landkreis Zollernalbkreis

Nah am Bundesdurchschnitt

21.058 Anlagen mit 326,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 16 von 44
Zubau-Rang 23 von 44
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Der Landkreis Zollernalbkreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 21.058 Solaranlagen und 326,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 193.326 Einwohnern entspricht das 1,69 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Zollernalbkreis liegt damit 11 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 16 von 44 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 39,2 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,69

kW
▲ +11 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

41,4

%

8.728 Speicher bei 21.058 Anlagen

Installiert

326,3 MW

Zubau 12 Mon.

39,2 MW

+12 %

Solaranlagen

21.058

Speicher

8.728

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zollernalbkreis?

Segmentierter PV-Zubau in Zollernalbkreis — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Zollernalbkreis wächst das Freifläche-Segment am stärksten (+30 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +18 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -67 %
  • Freifläche▲ +30 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zollernalbkreis: 39.195 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0108215September 2025: 154 kW, Vorjahr 96 kWOktober 2025: 104 kW, Vorjahr 72 kWNovember 2025: 101 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 55 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 70 kWFebruar 2026: 74 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 152 kW, Vorjahr 122 kWApril 2026: 153 kW, Vorjahr 170 kWMai 2026: 197 kW, Vorjahr 183 kWJuni 2026: 183 kW, Vorjahr 153 kWJuli 2026: 215 kW, Vorjahr 173 kWAugust 2026: 160 kW, Vorjahr 181 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09462kSeptember 2025: 1.677 kW, Vorjahr 1.809 kWOktober 2025: 1.483 kW, Vorjahr 1.800 kWNovember 2025: 1.436 kW, Vorjahr 1.834 kWDezember 2025: 1.437 kW, Vorjahr 1.513 kWJanuar 2026: 1.285 kW, Vorjahr 1.802 kWFebruar 2026: 751 kW, Vorjahr 1.076 kWMärz 2026: 1.336 kW, Vorjahr 1.078 kWApril 2026: 1.120 kW, Vorjahr 1.563 kWMai 2026: 1.231 kW, Vorjahr 1.329 kWJuni 2026: 1.642 kW, Vorjahr 1.435 kWJuli 2026: 1.891 kW, Vorjahr 1.614 kWAugust 2026: 527 kW, Vorjahr 1.125 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 811 kW, Vorjahr 1.717 kWOktober 2025: 365 kW, Vorjahr 1.520 kWNovember 2025: 133 kW, Vorjahr 852 kWDezember 2025: 734 kW, Vorjahr 548 kWJanuar 2026: 709 kW, Vorjahr 1.256 kWFebruar 2026: 327 kW, Vorjahr 2.531 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 1.582 kWApril 2026: 735 kW, Vorjahr 1.625 kWMai 2026: 242 kW, Vorjahr 533 kWJuni 2026: 301 kW, Vorjahr 3.241 kWJuli 2026: 802 kW, Vorjahr 486 kWAugust 2026: 61 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05k10kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 505 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 9.826 kWNovember 2025: 792 kWDezember 2025: 7.694 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 941 kWJuli 2026: 7.949 kW, Vorjahr 376 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.161 1,7 MW +18 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.249 15,8 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
51 5,3 MW -67 %
Freifläche
Freifläche
6 16,4 MW +30 %
Gesamt 2.475 39,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zollernalbkreis zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zollernalbkreis, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zollernalbkreis 1.925 Speicher mit zusammen 25,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
1.175
Kapazität
6,3 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
711
Kapazität
10,2 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+31 %
Anlagen
34
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
57,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
6.708 kWh
Gesamt
Anlagen
1.925
Kapazität
25,2 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Zollernalbkreis 1,69 kW
Ø Baden-Württemberg 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Zollernalbkreis liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Zollernalbkreis laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,69 kW pro Kopf – damit bewegt sich Zollernalbkreis nahe am Bundesmittel. 21.058 Anlagen mit 326,3 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Zollernalbkreis belegt Platz 16 von 44 in Baden-Württemberg – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Zollernalbkreis nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Albstadt führt mit 50,5 MW

25 Gemeinden im Landkreis Zollernalbkreis

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Zollernalbkreis

Wie schneidet Baden-Württemberg insgesamt ab?

Vergleiche alle 44 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg im vollständigen Ranking.

Baden-Württemberg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Zollernalbkreis

723367234872351723557235672358723597236172362723647236572367723697237972393724017240672414724157241772419724587245972461724697247472475724797251072519

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Zollernalbkreis — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Zollernalbkreis gibt es laut solarzubau.de aktuell 21.058 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 326,3 MW. Das entspricht 1,69 kW pro Einwohner.
8.728 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zollernalbkreis [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-zollernalbkreis/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Zollernalbkreis installiert?

Im Landkreis Zollernalbkreis (Baden-Württemberg) sind aktuell 326,3 MW Photovoltaik-Leistung in 21.058 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 16 von 44 in Baden-Württemberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 193.326 Einwohner entspricht der Bestand 1,69 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Zollernalbkreis im Vergleich da?

Mit 1,69 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Zollernalbkreis über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Zollernalbkreis?

Im Landkreis Zollernalbkreis sind 8.728 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 41,4 % bezogen auf die 21.058 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Zollernalbkreis zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Zollernalbkreis 39,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Zollernalbkreis hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Zollernalbkreis ist Albstadt mit 50,5 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 25 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Zollernalbkreis?

Zollernalbkreis ist ein Landkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Baden-Württemberg hat insgesamt 44 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Zollernalbkreis?

Im Landkreis Zollernalbkreis entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 6 neuen Anlagen und 16,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1.249 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Zollernalbkreis?

Im Landkreis Zollernalbkreis wurden in den letzten 12 Monaten 1.161 Balkonkraftwerke registriert (1,7 MW). Das sind +18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Zollernalbkreis?

Im Landkreis Zollernalbkreis wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (16,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Zollernalbkreis?

Im Landkreis Zollernalbkreis wurden in den letzten 12 Monaten 2.475 neue Solaranlagen mit insgesamt 39,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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