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116 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Zollernalbkreis

Photovoltaik in Burladingen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.597 Anlagen mit 21,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Burladingen, Landkreis Zollernalbkreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.597 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 21,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 12.124 Einwohnern entspricht das 1,76 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Burladingen liegt damit 16 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 25 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,7 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,76

kW
▲ +16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,6

%

649 Speicher bei 1.597 Anlagen

Installiert

21,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+8 %

Solaranlagen

1.597

Einwohner

12.124

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Burladingen?

Segmentierter PV-Zubau in Burladingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Burladingen: +27 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+27 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +27 %
  • Heimsegment▲ +11 %
  • Gewerbe▼ -90 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Burladingen: 1.663 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 4 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
095189September 2025: 185 kW, Vorjahr 173 kWOktober 2025: 180 kW, Vorjahr 189 kWNovember 2025: 157 kW, Vorjahr 131 kWDezember 2025: 123 kW, Vorjahr 109 kWJanuar 2026: 181 kW, Vorjahr 127 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 69 kW, Vorjahr 37 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 82 kWMai 2026: 128 kW, Vorjahr 140 kWJuni 2026: 135 kW, Vorjahr 77 kWJuli 2026: 147 kW, Vorjahr 115 kWAugust 2026: 56 kW, Vorjahr 43 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0461921September 2025: 99 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 214 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 91 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 921 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
64 88 kW +27 %
Heimsegment
2–30 kWp
105 1,4 MW +11 %
Gewerbe
>30 kWp
2 130 kW -90 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 171 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Burladingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Burladingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Burladingen 154 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +53 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
88
Kapazität
499 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+53 %
Anlagen
65
Kapazität
937 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
154
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
9,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Burladingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Burladingen 1,76 kW
Ø Zollernalbkreis 1,69 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Burladingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Burladingen auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Burladingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Burladingen liegt mit 1.597 Anlagen und 21,4 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Burladingen belegt Platz 17 von 25 im Landkreis Zollernalbkreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 1,76 kW pro Kopf liegt Burladingen über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Zollernalbkreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Burladingen?

72393

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Burladingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Burladingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.597 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,4 MW. Das entspricht 1,76 kW pro Einwohner.
649 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Burladingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-burladingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Burladingen installiert?

In Burladingen sind 21,4 MW PV-Leistung in 1.597 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 25 im Landkreis Zollernalbkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.124 Einwohner entspricht der Bestand 1,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Burladingen im Vergleich da?

Mit 1,76 kW pro Einwohner liegt Burladingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Zollernalbkreis belegt Burladingen Platz 17 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Burladingen?

In Burladingen sind 649 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Burladingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Burladingen 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 171 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Burladingen?

Burladingen liegt im Landkreis Zollernalbkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Zollernalbkreis gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Burladingen?

In Burladingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 105 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Burladingen?

In Burladingen wurden in den letzten 12 Monaten 64 Balkonkraftwerke registriert (88 kW). Das sind +27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Burladingen?

In Burladingen wurden in den letzten 12 Monaten 171 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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