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176 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Zollernalbkreis

Photovoltaik in Rosenfeld

Solaranlagen
1.088 Anlagen
Installierte Leistung
17,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,75 kW pro Kopf

76 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.088 Anlagen mit 17,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Rosenfeld?

Rosenfeld, Landkreis Zollernalbkreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 17,6 MW, verteilt auf 1.088 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 6.393 Einwohner sind das 2,75 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Rosenfeld liegt damit 76 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 25 Regionen in diesem Umfeld belegt Rosenfeld damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,75

kW
▲ +76 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,8

%

400 Speicher bei 1.088 Anlagen

Installiert

17,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+9 %

Solaranlagen

1.088

Einwohner

6.393

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rosenfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Rosenfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Rosenfeld verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 43 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+43 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +43 %
  • Heimsegment▲ +11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rosenfeld: 1.511 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059November 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
065130November 2025: 108 kW, Vorjahr 130 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 88 kWFebruar 2026: 44 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 109 kWApril 2026: 68 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 87 kW, Vorjahr 72 kWJuni 2026: 62 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 95 kW, Vorjahr 50 kWAugust 2026: 52 kW, Vorjahr 33 kWSeptember 2026: 87 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2026: 87 kW, Vorjahr 97 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0235469November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 72 kW, Vorjahr 36 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 469 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 35 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 151 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
42 54 kW +43 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 860 kW +11 %
Gewerbe
>30 kWp
3 576 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 106 1,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rosenfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rosenfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rosenfeld 89 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
43
Kapazität
253 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+39 %
Anlagen
42
Kapazität
667 kWh
Ø/Anlage
15,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
95 kWh
Ø/Anlage
47,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
89
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
11,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Rosenfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rosenfeld 2,75 kW
Ø Zollernalbkreis 1,71 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rosenfeld hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Rosenfeld auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 37 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 400 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Rosenfeld setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Beim Solarausbau hat Rosenfeld die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,8-Fache. Hinter den 17,6 MW Gesamtleistung stehen 1.088 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Platz 6 von 25 im Landkreis Zollernalbkreis: Rosenfeld übertrifft den Landesdurchschnitt um 88 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 2,75 kW pro Kopf heben Rosenfeld auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Zollernalbkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Rosenfeld: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

16,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

106 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Rosenfeld vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 82 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,9 kWp. 134 Balkonkraftwerke sind registriert, 42 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 37 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Beim aktuellen Zubau liegt Rosenfeld über dem Bundesdurchschnitt: 106 neue Anlagen mit 1,5 MW in zwölf Monaten, 236 Watt je Einwohner, etwa im Landestempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 49 % beschleunigt.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Rosenfeld?

72348

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rosenfeld — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rosenfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.088 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,6 MW. Das entspricht 2,75 kW pro Einwohner.
400 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rosenfeld [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rosenfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rosenfeld installiert?

In Rosenfeld sind 17,6 MW PV-Leistung in 1.088 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 25 im Landkreis Zollernalbkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.393 Einwohner entspricht der Bestand 2,75 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rosenfeld im Vergleich da?

Mit 2,75 kW pro Einwohner liegt Rosenfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Zollernalbkreis belegt Rosenfeld Platz 6 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rosenfeld?

In Rosenfeld sind 400 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Rosenfeld liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rosenfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rosenfeld 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 106 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 236 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Baden-Württembergs. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Rosenfeld üblich?

Eine typische Dachanlage in Rosenfeld hat 11,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 892 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Rosenfeld stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 35 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 134 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rosenfeld?

Rosenfeld liegt im Landkreis Zollernalbkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Zollernalbkreis gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rosenfeld?

In Rosenfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 59 neuen Anlagen und 860 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rosenfeld?

In Rosenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 42 Balkonkraftwerke registriert (54 kW). Das sind +43 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rosenfeld?

In Rosenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 106 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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