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45 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Erft-Kreis

Photovoltaik in Frechen

55 % unter Bundesdurchschnitt

2.669 Anlagen mit 36,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Frechen, Landkreis Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.669 Solaranlagen und 36,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 52.309 Einwohnern entspricht das 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Frechen liegt damit 55 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 10 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,9 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 56 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,69

kW
▼ -55 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,3

%

1.503 Speicher bei 2.669 Anlagen

Installiert

36,1 MW

Zubau 12 Mon.

4,9 MW

+14 %

Solaranlagen

2.669

Einwohner

52.309

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frechen?

Segmentierter PV-Zubau in Frechen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Frechen trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frechen: 4.892 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02244September 2025: 30 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 15 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 42 kW, Vorjahr 43 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 42 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 38 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0158316September 2025: 267 kW, Vorjahr 224 kWOktober 2025: 200 kW, Vorjahr 108 kWNovember 2025: 151 kW, Vorjahr 262 kWDezember 2025: 151 kW, Vorjahr 165 kWJanuar 2026: 92 kW, Vorjahr 256 kWFebruar 2026: 128 kW, Vorjahr 70 kWMärz 2026: 247 kW, Vorjahr 154 kWApril 2026: 316 kW, Vorjahr 123 kWMai 2026: 128 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 282 kW, Vorjahr 189 kWJuli 2026: 204 kW, Vorjahr 238 kWAugust 2026: 98 kW, Vorjahr 128 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08762kSeptember 2025: 1.751 kWOktober 2025: 100 kWNovember 2025: 131 kWDezember 2025: 100 kW, Vorjahr 144 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 153 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 100 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 158 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
188 277 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
220 2,3 MW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
7 2,3 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 423 4,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frechen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frechen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frechen 331 Speicher mit zusammen 2,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
218
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+31 %
Anlagen
109
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
72 kWh
Ø/Anlage
72 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
331
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Frechen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frechen 0,69 kW
Ø Rhein-Erft-Kreis 1,02 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Frechen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Frechen auf?

Auffällig hoch: 56 % aller Solaranlagen in Frechen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

36,1 MW Solarleistung aus 2.669 Anlagen – Frechen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Platz 8 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis: Frechen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,69 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Erft-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Frechen?

50226

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frechen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frechen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.669 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 36,1 MW. Das entspricht 0,69 kW pro Einwohner.
1.503 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frechen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frechen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frechen installiert?

In Frechen sind 36,1 MW PV-Leistung in 2.669 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 10 im Landkreis Rhein-Erft-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 52.309 Einwohner entspricht der Bestand 0,69 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frechen im Vergleich da?

Mit 0,69 kW pro Einwohner liegt Frechen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Erft-Kreis belegt Frechen Platz 8 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frechen?

In Frechen sind 1.503 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frechen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frechen 4,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 423 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Frechen?

Frechen liegt im Landkreis Rhein-Erft-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Erft-Kreis gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frechen?

In Frechen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 7 neuen Anlagen und 2,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 220 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frechen?

In Frechen wurden in den letzten 12 Monaten 188 Balkonkraftwerke registriert (277 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frechen?

In Frechen wurden in den letzten 12 Monaten 423 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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